Flurfreie Fördersysteme

Transporte an der Decke

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Es gibt noch viele Aufgaben für die flurfreien Fördersysteme

Deshalb, so Gartemann, sei beim Aviator oft der Einsatz einzelner Geräte in Verbindung mit einer automatischen Umsetzeinheit zum Betrieb in mehreren Gassen der Break-even der Kalkulation des Anwenders. Wenn dann die Leistungsanforderungen steigen oder zusätzliche Redundanz gewünscht wird, kann das Gesamtsystem einfach um zusätzliche Fahrzeuge erweitert werden.

Noch ist der Aviator relativ neu am Markt, doch Gartemann gibt ihm gute Zukunftschancen: „In einigen Branchen werden in den Automatiklagern ein oder zwei Geräte flexibel mehrere Gassen bedienen – in enger Zusammenarbeit mit klassischen RBG. Diesen wird der Aviator durch Entwicklungsschübe immer ähnlicher, besonders in Sachen Investitionskosten und Leistung.“

Direktes Kommissionieren vom Fahrwerk denkbar

Und auch Möglichkeiten und Einsatzbereiche der EHB werden sich in Zukunft deutlich erweitern, nicht nur in der Intralogistik. So rechnet Dirk Josefiak zum Beispiel schon bald damit, dass beim Lagereinsatz einer EHB unter Zuhilfenahme von Pick-by-Light oder Pick-by-Voice direkt vom Fahrwerk kommissioniert werden wird. Zudem kann er sich vorstellen, dass Firmenstandorte über EHB-Brücken verbunden werden und dass sicherheitssensitive Transportgüter vom Lkw auf die EHB verlagert werden.

Entwicklung bei flurfreien Fördersystemen geht zu mehr Modularisierung

Sigurd Völker glaubt, dass sich konzeptionell die Entwicklung zur Modularisierung und Standardisierung verstärken wird: „Produktseitig erwarte ich einen Trend zur Integration von mechanischen Komponenten, Steuerungstechnik und Software zu einer Baugruppe. Darüber hinaus wird generell der Automatisierungsgrad der Anlagen steigen. Im Handel wird beim Warenversand die Anforderung, eine eindeutige Reihenfolge der Einzelartikel herzustellen, eine immer größere Rolle spielen.

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