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Steuereinheit auch bestimmte Prüfzyklen vordefiniert ausführen
Um Schäden vorzubeugen, kann die Steuereinheit auch bestimmte Prüfzyklen vordefiniert ausführen – etwa bei besonders gefährdeten Brennergruppen. Eine Beeinträchtigung des Glühergebnisses durch das Helium kann übrigens ausgeschlossen werden. Helium reagiert bei keinem der in Frage kommenden Prozesse.
Der Heliumverbrauch eines solchen automatisch arbeitenden Screeningsystems wird beeinflusst durch unterschiedliche Faktoren wie Häufigkeit der Prüfung, Strahlheizrohranzahl, Ofengröße (Volumen), Strömungsverhältnisse, Frischgaszufuhr (Menge) oder Frischgasquelle (Helium-Anteil in Erdgas).
Beispielsweise liegt der Verbrauch an einem Rollenherdofen, wie er bei den Versuchen untersucht wurde (Ofen A mit 70 Strahlheizrohren), bei einem wöchentlich einmal durchgeführten kompletten Screening mit Impfdosen von 20,8 l Helium je Prüfung und 50 Betriebswochen pro Jahr bei etwa 73 m³/a. Dies entspricht dem Inhalt von acht handelsüblichen Heliumgasflaschen.
Das Helium-Lecksuchverfahren stellt eine neue, effektive und kostensparende Möglichkeit dar, Leckagen in Strahlheizrohren von Wärmebehandlungsöfen schnell und sicher aufzuspüren. Das Verfahren lässt sich bei Neuanlagen ebenso einsetzen wie in vorhandenen Anlagen nachrüsten.
Wirtschaftlichkeit der Gesamtanlage steigt
Die laufenden Betriebskosten sind minimal im Verhältnis zu den Betriebskosten einer Wärmebehandlungsanlage. Die Investitionskosten werden in Abhängigkeit von der Kostenstruktur und -transparenz beim Anwender binnen kurzer Zeit amortisiert. Die Wirtschaftlichkeit der Gesamtanlage erhöht sich durch die wesentlich verbesserte Verfügbarkeit und durch den minimierten Schutzgasverbrauch.
Gerd Waning ist Außendienstmitarbeiter bei Linde Gas in 33609 Bielefeld.
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