Konstruktionselemente Trend zu großen Dimensionen
Durch Lasersintern erhalten Konstruktions- und Entwicklungsabteilungen Funktionsmodelle in hoher Präzision. Das Lasersintern zählt zu den etablierten Methoden im Rapid Prototyping. Im Vergleich...
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Das Lasersintern zählt zu den etablierten Methoden im Rapid Prototyping. Im Vergleich zur Stereolithografie ermöglicht das trockene Schichtbau-Verfahren die Herstellung stabiler und großer Funktionsmodelle. Aufgrund der hohen Festigkeit lassen sich so seriennahe Einbau- und Belastungstests „fahren“. Ausladende Kühlergrills für Pkw, dicke Pumpentöpfe für Spülmaschinen oder komplette Einfüllstutzen für Tankanlagen – im selektiven Lasersintern lassen sich heute Prototypen mit beachtlichen Maßen fertigen. Denn die zum Teil mit Doppelkopf-Lasern ausgestatteten Anlagen der jüngsten Generation verfügen über Bauräume von bis zu 700 mm 3 400 mm 3 600 mm, in denen selbst große Prototypen in wenigen Stunden zu ihrer Form finden. Dabei kann zwischen verschiedenen Werkstoffen gewählt werden, deren Eigenschaften die Herstellung seriennaher und belastbarer Funktionsteile erlaubt. Optimale Bedingungen für Entwicklungsingenieure, Konstrukteure und Designer. Als Prototyping-Dienstleister auf dem Gebiet des Lasersinterns gilt FKM Sintertechnik in Biedenkopf als Entwicklungspartner des deutschen Anlagenbauers EOS. Nun verfügt das Unternehmen über eine reichhaltige Erfahrung in der Laser-sinter-Technik, vor allem mit aktuellen Erkenntnissen auf Werkstoff- und Verfahrensseite, die vor allem aus der Herstellung von Bauteilen für die Branchen Automotive, Hausgeräte, Konsumgüter, Medizintechnik und Kommunikationstechnik herrühren.Über Nacht entstehen im Maschinenpark des RP-Dienstleisters dringend benötigte Prototypen für die Konstruktions- und Entwicklungsabteilungen der Hersteller. Meist handelt es sich dabei um mittelgroße Teile aus Polyamid 12, die sich durch hohe Oberflächenqualität und Detailgenauigkeit auszeichnen. Aber auch elastische Modelle mit kautschukähnlichen Eigenschaften werden häufig nachgefragt. Ähnliches gilt für Formen aus Croning-sand für den Direct Croning Process (DCP) oder Feinguss-Modelle aus Polystyrol, die für die Gießereibranche angefertigt werden. Zu den bislang größten im Lasersintern realisierten Prototypen gehören dabei einteilige Innenverkleidungen für Pkw-Türen, die FKM für einen großen Automobil-Entwickler fertigte. Dabei ist ein Trend im Rapid Prototyping zu beobachten, der ganz klar in Richtung komplette, einbaufertige Funktionsmodelle geht. Sie bieten den Ingenieuren und Konstrukteuren die besten Erkenntnisse über den Reifegrad einer Produktentwicklung.Beim Lasersintern als trockenem Verfahren erstellen CO2-Laser die Teile schichtweise aus pulverförmigem Material und versintern sie. Das geschieht automatisch und dauert - je nach Geometrie und Größe der Teile - nur wenige Stunden. Die steuerungstechnische Basis für die Laser wird aus den 3D-CAD-Daten der Konstrukteure generiert.
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Link: FKM Sintertechnik GmbH