Pall Filtersystems Trennaufgaben und katalytische Reinigung in Filterelementen kombiniert

Redakteur: Peter Königsreuther

Im Werk Schumacher hat Pall Filterelemente entwickelt, die Trennaufgaben und katalytische Effekte in einem Produkt kombinieren. Dadurch wird laut Hannover-Messe-Aussteller eine komplette Behandlungsstufe eingespart. Diese Entwicklungen sind am Stand ein Highlight der Präsentation, die Filterelemente aus Keramik und Polyethylen (HDPE) sowie die dazugehörigen Gehäuse umfasst.

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Anwendungen sind die Flüssig- und Gasfiltration. Dazu sind die Exponate als Anschwemmfilter, Tiefenfilter, Membranfilter oder Querstromfilter ausgelegt. Je nach Aufgabe reicht die Partikelabscheidung von 50 µm bis hinab zu 5 nm.

Keramische Trennfilter beseitigen auch Stickoxide

Die keramischen Trennfilter mit katalytischer Wirkkomponente reinigen Gasgemische nicht nur allein aufgrund der Porengröße. So werden laut Aussteller auch unerwünschte Schadstoffe, zum Beispiel Stickoxide, beseitigt. Chemische Reaktionen wandeln diese beim Filterdurchgang in weniger schädliche Substanzen um.

Wie bei den anderen Filterelementen beeinflusst die chemische und thermische Beständigkeit die Werkstoffauswahl. Die Produkte von Pall trennen unerwünschte feste oder flüssige Bestandteile wie Staub oder Öl aus Gasen und Flüssigkeiten. Im Werk Schumacher werden sie für neue Aufgaben weiterentwickelt. So registriert der Aussteller für Querstromfilter einen Trend zu immer größeren Filterflächen bei möglichst dichter Packung.

Filtergehäuse komplettieren das Angebot an Filterelementen

Zur Komplettierung des Produktprogramms umfasst die Produktpalette auch passende Filtergehäuse. Außerdem berät Pall Kunden bei der Entwicklung von Filterkonzepten bis zur Inbetriebnahme von kompletten Anlagen.

Pall Filtersystems auf der Hannover-Messe 2011: Halle 5, Stand D 40

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