Jahrhundert-Minus Triebwerksdebakel brockt MTU erste Verluste nach 90 Jahren ein

Quelle: dpa 0 min Lesedauer

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Seit fast einem Jahrhundert arbeitet das Münchener Unternehmen MTU verlustfrei. Das ist nun vorbei, wie die dpa jetzt berichtet.

MTU aus München blickt auf viele Jahrzehnte verlustfreier Geschäfte zurück. Nun muss der bayerische Triebwerkshersteller die ersten Verluste verkraften. Der Grund ist eine teure Rückrufaktion von Flugzeugtriebwerken. (Symbolbild)(Bild:  MTU)
MTU aus München blickt auf viele Jahrzehnte verlustfreier Geschäfte zurück. Nun muss der bayerische Triebwerkshersteller die ersten Verluste verkraften. Der Grund ist eine teure Rückrufaktion von Flugzeugtriebwerken. (Symbolbild)
(Bild: MTU)

Der Rückruf zahlreicher Triebwerke hat dem Münchener Hersteller MTU den ersten Jahresverlust in seiner 90-jährigen Geschichte beschert. Unter dem Strich stand 2023 deshalb ein Fehlbetrag von 97 Millionen Euro nach einem Gewinn von 333 Millionen ein Jahr zuvor, wie der Dax-Konzern heute mitteilte. Der Grund ist ein problematisches Metallpulver, das der MTU-Partner Pratt & Whitney aus den USA in den Turbinen vieler Airbus-Jets verwendet hat. Dem Münchener Konzern kostete die zusätzlichen Inspektionen dann rund eine Milliarde Euro.

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