Außergewöhnlich gut Trumpf freut sich über den neuesten Umsatzrekord

Quelle: Pressemitteilung von Trumpf 4 min Lesedauer

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Trumpf legt hier die Zahlen für das Geschäftsjahr 2022/23 vor. Demnach ist der Umsatz um 27 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro gestiegen. Was es sonst noch zu sagen gibt, verrät der Beitrag.

Jubel im Jubiläumsjahr! Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende des Vorstands von Trumpf, sagte bei der heutigen Bilanzpressekonferenz in Ditzingen: „Unser Jubiläumsjahr war ein außerordentlich erfolgreiches für uns. Doch in Zukunft könnte es schwieriger werden.“ (Bild:  Trumpf)
Jubel im Jubiläumsjahr! Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende des Vorstands von Trumpf, sagte bei der heutigen Bilanzpressekonferenz in Ditzingen: „Unser Jubiläumsjahr war ein außerordentlich erfolgreiches für uns. Doch in Zukunft könnte es schwieriger werden.“
(Bild: Trumpf)

Heute war Bilanzpressekonferenz bei Trumpf in Ditzingen. Dabei konnte man erfahren, dass die Trumpf-Gruppe zum Abschluss des Geschäftsjahrs 2022/23 (30. Juni 2023) ein deutliches Umsatzplus von 27 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro erreicht hat. Damit schlagen die Ditzinger, wie betont wird, den bisher höchsten Umsatz in der 100-jährigen Unternehmensgeschichte. Der Auftragseingang übertraf erneut die 5-Milliarden-Grenze, blieb jedoch spürbar hinter dem bisherigen Höchstwert aus dem Vorjahr mit 5,1 Milliarden Euro (Geschäftsjahr 2021/22: 5,6 Milliarden Euro) zurück. Damit sank er um 8,8 Prozent. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) entwickelte sich mit 615,4 Millionen Euro positiv und stieg im Vergleich zum Vorjahr (468,4 Millionen Euro) um 31,4 Prozent. Infolgedessen erzielten die Blechbearbeitungsexperten trotz gestiegener Rohstoff-, Logistik- und Personalkosten eine EBIT-Rendite von 11,5 Prozent (Vorjahr: 11,1 Prozent). Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende des Vorstands von Trumpf, sagte bei der Bilanzpressekonferenz: „Unser Jubiläumsjahr war ein außerordentlich erfolgreiches für Trumpf.“

Trumpf blickt dennoch skeptisch nach vorn

Der Zuwachs beim Umsatz kann nach Aussage von Leibinger-Kammüller außer auf das allgemeine Anziehen der Nachfrage nach allen Trumpf-Produkten, aber insbesondere auf die Behebung der Probleme in der Lieferkette zurückgeführt werden. Letzteres Problem habe zuvor zu Lieferverzögerungen im Vorjahr geführt. „Wir hatten demzufolge einen hohen Auftragsbestand, den wir abarbeiten konnten. Seit dem Frühjahr spüren wir allerdings eine rückläufige Nachfrage in vielen Märkten. Angesichts der schwierigen konjunkturellen Gesamtentwicklung blicke ich daher sehr verhalten auf die kommenden Monate“, merkte die Trumpf-Vorstandsvorsitzende an.

Entwicklung der Einzelmärkte und Geschäftsbereiche

Der größte Umsatzbringer in Sachen Einzelmärkte von Trumpf waren die USA mit 899 Millionen Euro (Vorjahr 656 Millionen Euro). Im Heimatmarkt Deutschland erhöhte sich der Umsatz auf 779 Millionen Euro (Vorjahr 589 Millionen Euro). Der drittgrößte Einzelmarkt – und zugleich stärkste asiatische Markt – war China. Dort konnte man den Umsatz auf 602 Millionen Euro (Vorjahr 575 Millionen Euro) steigern, wie es dazu heißt.

Beim Blick auf die Geschäftsfelder hat den Löwenanteil der Werkzeugmaschinenbereich mit 3,0 Milliarden Euro, der um 32,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zulegte (Vorjahr 2,3 Milliarden Euro), gefolgt von der Lasertechnik mit 2,1 Milliarden Euro, die ein Plus von 28 Prozent erzielte (Vorjahr 1,6 Milliarden Euro).

Das EUV-Geschäft verzeichnete beim Umsatz erneut ein starkes Wachstum, das sich mit 22,2 Prozent auf 971 Millionen Euro (Vorjahr 795 Millionen Euro) beziffern lässt. Die in Freiburg und Warschau ansässige Trumpf-Elektroniksparte, die übrigens über die Lasertechnik bilanziert wird, erzielte einen eigenen Rekord mit einem Umsatz von 546 Millionen Euro (Vorjahr 344 Millionen Euro). Dies entspricht einem Plus von satten 58 Prozent.

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