Lesen Sie hier, wie Systeme von Trumpf bei einem weltweit erfolgreichen Designertreppenbauer die tägliche Arbeit unterstützen, um betretbaren Luxus zu schaffen.
So sieht eine per Trumpf-Kanenformer optimal für den Schweißprozess vorbereitete Fase an einem Blechbauteil aus. Das hat auch der Luxustreppenbauer Metallart entdeckt. Hier ein kleiner Erfahrungsbericht.
(Bild: Trumpf)
Als Hersteller von exklusiven Treppen auf Metallbasis hat sich die Metallart Treppen GmbH aus Salach weltweit einen sehr guten Ruf erarbeitet. Um diesen zu erhalten, müssen alle Abläufe im Unternehmen perfekt ineinandergreifen. Qualifizierte Mitarbeiter sind dafür eine ebenso wichtige Basis wie eine hochwertige technische Ausstattung. Dazu zählen neben einer Laserschneidanlage auch Schweißkantenformer der TKF-Baureihe von Trumpf. Als einfache Schmiedewerkstatt ist der Betrieb einst gestartet, entwickelte sich diese zum vielseitigen Metallbauer und der Weg mündete schließlich in einem hochspezialisierten Betrieb, der Premiumtreppen produziert, wie es kaum ein anderer kann. Inzwischen stehen zahlreiche Projekte in Deutschland, Europa und dem Rest der Welt im Referenzkatalog. Die freitragenden Treppen von
Metallart sind dabei stets Unikate und geben edlen Hotels, privaten Traumvillen sowie innovativen Bürogebäuden einen Schuss mehr an Exklusivität. Die Auftragsbücher sind deshalb auch voll.
Um die Wünsche und Anforderungen der anspruchsvollen Klientel optimal erfüllen zu können, werden die Planer von Metallart meist schon in die ersten Bauphasen der Architekten und Bauherren eingebunden. Die Spezialisten gleichen zu diesem Zeitpunkt bereits Designwünsche mit statischen Gegebenheiten ab und besprechen zeitliche Abläufe. Nach der finalen Auftragsbestätigung ist die Konstruktion der Treppenspezialisten gefordert, denn kein Projekt gleicht dem anderen. Erfahrene Ingenieure und Techniker konstruieren auf Basis der Kundenwünsche die einzelnen Elemente der Treppe und geben die digitalen Bauteilzeichnungen an die interne Arbeitsvorbereitung weiter.
Nach dem Laserzuschnitt folgt das Kantenformen
Erste Station in der Produktion von Metallart gehört dem Rohmaterial-Zuschnitt beziehungsweise der Laserbearbeitung. Das heißt präzise, dass die bis zu vier Meter langen und zwei Meter breiten Stahlblechtafeln auf einer Laserschneidanlage Trulaser 4050 von Trumpf auf die erforderlichen Maße zugeschnitten werden. Danach gehen die geschnittenen Bleche direkt zur Schweißnahtvorbereitung. Denn hundertprozentig hochfeste Schweißnähte sind für die Treppen ein absolutes Muss. Die Basis dafür liefern exakte Schweißkanten. Weil die einzelnen Bauteile sehr unterschiedlich groß und schwer sind, ist es außerdem wichtig, dass für die Kantenvorbereitung das Werkzeug zum Werkstück gebracht werden kann. Schon vor rund 10 Jahren entdeckten Mitarbeiter von Metallart deshalb den großen Kantenformer des Typs Trutool TKF 1500 von Trumpf. Dieses Werkzeug ist nämlich in der Lage, bis zu 15 Millimeter lange Fasen anzuarbeiten. Das klappt an Blechen, die 4 bis 160 Millimeter dick sind.
Für kleinere Kanten kamen bis vor gut vier Jahren häufig noch Winkelschleifer zum Einsatz. Bei Metallart ist man deshalb froh, dass diese Zeiten vorbei sind. Denn beim Schleifen sei es enorm schwierig auf der gesamten Bearbeitungslänge den richtigen Winkel einzuhalten. Und der feine Schleifstaub ist nicht nur extrem unangenehm, er behindert auch die freie Sicht, die für diese Präzision nötig ist. Die Mitarbeiter mussten deshalb früher ständig die Arbeit stoppen, um zu prüfen, ob Winkel und Maße in Ordnung sind. Die Unterbrechungen und Korrekturen haben diesen Arbeitsprozess letztlich nicht nur unangenehm, sondern auch sehr zeitaufwändig und lästig gemacht.
Auch für kleinere Kanten gibt es einen Fasenformer
Inzwischen ist Metallart auch für das Formen kleinerer Kanten hochproduktiv gerüstet. Mit Markierungen und Hinweisen zur herzustellenden Kante versehen, tauchen die Facharbeiter nämlich mit dem Trumpf-Kantenformer TKF 700 ins Material ein und wieder aus. So erzeugen sie bis zu 7 Millimeter messende Fasen. Die Materialstärke darf bei diesem Werkzeug bis zu 20 Millimeter betragen. Laut Werksleiter ist der Arbeitsablauf mit dem TKF 700 tatsächlich einfach: Die Mitarbeiter justieren die benötigte Fasenhöhe und die Blechdicke werkzeuglos. Dann schalten sie die nur rund 5 Kilogramm wiegende Maschine ein und drücken sie an den gekennzeichneten Stellen ins Material. Schon „knabbere“ sich der TKF 700 mit etwas Druck gleichmäßig nach vorne. Weil die Wärmeentwicklung bei dem als Stoßstahlprinzip bekannten Verfahren sehr gering ist, gibt es keinerlei Gefügeveränderungen im Metall. Die Oberflächen sind nach der Bearbeitung ohne jegliche Nacharbeit metallisch blank. Winkel und Fasenlänge entsprechen stets den Vorgaben. Für das spätere Schweißen ist das die entscheidende Grundlage. Damit können hochbeanspruchbare Verbindungen hergestellt werden.
Stand: 08.12.2025
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Die Trumpf-Kantenformer sind für den Werkleiter und Geschäftsführer aber nicht nur im Ergebnis hochwertiger, schneller und wirtschaftlicher als andere Verfahren. Sie überzeugten auch im Hinblick auf Handhabung, Ergonomie und Sicherheit. Während des Bearbeitungsprozesses entstehen weder Staub noch Dämpfe oder Gase, weshalb auch keine Funken fliegen. Entsprechend fühlen sich die Mitarbeiter bei dieser Arbeit viel wohler als früher, heißt es. Das ist für Metallart ein durchaus wichtiger Faktor, der dazu beiträgt, die Fluktuationsrate im Unternehmen auf einem möglichst niedrigen Niveau zu halten.