Chance Laser Trumpf-Laserbearbeitung macht Automobilbau umweltfreundlicher

Quelle: Pressemitteilung von Trumpf 4 min Lesedauer

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Wenn der Laser beim Kleben, Reinigen und Beschichten eingesetzt wird respektive dabei unterstützt, reduziert das Feinstaub und Chemikalien. Trumpf erklärt, wieso ...

Das ist ein Bauteil, das per Ultrakurzpulslaser von Trumpf auf der rechten Seite partiell gereinigt wurde. Automobilhersteller sparen so Wasser und Reinigungschemikalien. Das ist aber nur ein Einsatzbeispiel dafür, wie der Laser den Automobilbau umweltfreundlicher machen kann ...(Bild:  Trumpf)
Das ist ein Bauteil, das per Ultrakurzpulslaser von Trumpf auf der rechten Seite partiell gereinigt wurde. Automobilhersteller sparen so Wasser und Reinigungschemikalien. Das ist aber nur ein Einsatzbeispiel dafür, wie der Laser den Automobilbau umweltfreundlicher machen kann ...
(Bild: Trumpf)

Das Ditzinger Hochtechnologieunternehmen Trumpf will hier erklären, wie das Universalwerkzeug Laser auch dem Thema Nachhaltigkeit auf die Sprünge helfen kann. So hat Trumpf etwa Laserprozesse entwickelt, mit dem die Automobilindustrie chemische Reinigungsprozesse vermeiden kann. Die Lasertechnik sorgt nämlich bei der Reinigung von Karosserieteilen für eine wesentlich umweltfreundlichere Fertigung. Die Automobilindustrie will sich ohnehin von umweltschädlichen chemischen Verfahren verabschieden, die vor allem bei der Reinigung von Bauteilen zum Einsatz kommen. Mit Kurzpulslasern kann dazu ein entscheidender Beitrag geleistet werden, damit die chemiefreie Teilereinigung ein Erfolg wird. Wenn das klappe, seien gleich mehrere mit Chemikalien gefüllte Bäder für die Teilereinigung passé.

Vorteile des Laser bei Reinigung und Strukturierung

Es hilft aber schon, nicht das ganze Bauteil zu reinigen, sondern nur einen Teilbereich per Laser – etwa die Stellen, wo später die Rohbaukomponenten miteinander verklebt werden sollen (sogenannter kalter Rohbau). Die Lasertechnik profitiere übrigens vom Trend zum kalten Rohbau in der Automobilindustrie, bei verstärkt zu Klebstoffen gegriffen wird im Karosseriebau vermehrt Anwendung finden. Hier spielten auch die Trumpf-Kurzpulslaser ihre Vorteile aus. Die Kurzpulslaser reinigen die Bauteile nur dort, wo es tatsächlich für eine prozesssichere Verbindung zwischen den Rohbauteilen notwendig ist. Auf eine Nachbearbeitung könnten die Automobilhersteller verzichten. Zudem funktioniert das Laserreinigen immer gleich gut und man spart auch hier Wasser und Chemieeinsatz.

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Laserstrukturierung schafft noch kräftigere Verklebung

Und man kann mit dem Laser gleich zwei Klebeprozess-Fliegen mit einer Klappe erschlagen! Denn damit die Klebeverbindungen noch besser halten, müssen die betreffenden Oberflächenareale oft noch gezielt mit Strukturen versehen werden, in denen sich der Klebstoff mechanisch verankern kann. Auch das kann Kurzpulslaser erledigen, wie Trumpf betont. Das Laserstrukturieren ist außerdem eine saubere, schnelle und berührungslose Alternative zum Sandstrahlen, Ätzen mit Chemikalien oder dem Fräsen, wie es weiter heißt. Die Kurzpulslaser von Trumpf könnten auch verschiedenste Metalle strukturieren. Dafür müsse der Anwender lediglich die Parameter des Lasers dem Metall anpassen. Das betrifft etwa die Laserleistung und die Geschwindigkeit mit der der Laserstrahl über die Bauteiloberfläche verfahren wird. Und es gibt noch einen Zeitspareffekt, denn wer die Oberflächen mit flüssigen Chemikalien oder Schleifmitteln reinigt, muss zuvor die Bereiche maskieren, die nicht behandelt werden sollen. Das ist aufwändig und teuer. Mit dem Laser kann man darauf verzichten.

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