Tube 2026 Trumpf zeigt seine leistungsfähigste Laser-Rohrschneidmaschine

Quelle: Trumpf 3 min Lesedauer

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Mit neun Kilowatt Laserleistung bearbeitet die neue Trulaser Tube 7000 von Trumpf auch höhere Wandstärken besonders schnell. Und das mit mehr Flexibilität als bisher möglich ...

Mit der Trulaser Tube 7000 hat Trumpf rechtzeitig zur Tube 2026 die neueste Maschinengeneration für die Rohrbearbeitung per Laser zu bieten. Sie gilt als die flexibelste und produktivste Maschine von Trumpf für diese Aufgabe ...(Bild:  Trumpf)
Mit der Trulaser Tube 7000 hat Trumpf rechtzeitig zur Tube 2026 die neueste Maschinengeneration für die Rohrbearbeitung per Laser zu bieten. Sie gilt als die flexibelste und produktivste Maschine von Trumpf für diese Aufgabe ...
(Bild: Trumpf)

Auf der Messe Tube präsentiert Trumpf seine neue, wie betont wird, noch produktivere Laser-Rohrschneidmaschine Trulaser Tube 7000. Mit neun Kilowatt Laserleistung bearbeitet die Maschine höhere Wandstärken mit Stickstoff als Schneidgas besonders schnell. Bei acht Millimeter dickem Baustahl steige die Produktivität beispielsweise im Vergleich zu früheren Systemen um bis zu 30 Prozent und der Vorschub um bis zu 150 Prozent. Auch verhelfe die Trulaser Tube 7000 den Anwendern zu deutlich mehr Flexibilität bei der Rohrbearbeitung per Laser, weil sich jetzt eben auch höhere Wandstärken bearbeiten lassen, wie oben schon erwähnt. Der Impuls zur Entwicklung war, dass Anwender einerseits bei Bauteilen mit kleinen Durchmessern höchste Geschwindigkeit und Genauigkeit wollen. Aber andererseits soll eine Laseranlage auch noch in der Lage sein, sehr große Durchmesser mit teilweise hohen Wandstärken zu bearbeiten. Die Trulaser Tube 7000 vereine beide Wünsche in einem Bearbeitungssystem. Aufgrund eines deutlich vergrößerten Hüllkreises von 290 Millimetern lassen sich damit Quadratrohre der Maße 203,2 × 203,2 Millimeter, Rundrohre mit einem Durchmesser von 273 Millimetern und Rechteckrohre mit einer Seitenlänge bis 254 Millimetern bearbeiten, wie Trumpf präzisiert. Kleine Rohre mit einem Durchmesser ab zwölf Millimetern schneide die Maschine ebenfalls extrem schnell und präzise.

Diese Funktionen erleichtern die Rohrbearbeitung per Laser

Zur Bewertung des Rohmaterials hat Trumpf dazu die bekannte Funktion „ScanLine“ um den „Quality Pilot” erweitert. Das heißt, sollte das Material unförmig oder von schlechter Qualität sein, vermisst „ScanLine“ mithilfe von Lichtschnittsensoren die Toleranzen und führt Kompensationen durch, wie die Ditzinger erklären. Mit der neuen Zusatzfunktion „Quality Pilot“ entscheidet die Maschine – abhängig von der Rohmaterialqualität jedes einzelnen Rohres – selbstständig, ob „ScanLine“-Messungen erforderlich sind und in welcher Häufigkeit diese erfolgen sollten. So vermieden Anwender unnötige Messzyklen und sparten damit Zeit. Auch die neue Funktion „ObserveLine Comfort“ unterstützt dabei, eine möglichst hohe Teilequalität zu erreichen. Nach der Bearbeitung fährt der Schneidkopf der Maschine über die ausgeschnittene Kontur und prüft mit einem schwachen Laserpuls, ob der Butzen auch vollständig aus dem Rohr gefallen ist, wie es weiter heißt. Anwender profitierten deshalb nicht nur durch mehr Prozesssicherheit, sondern reduzierten auch die sonst übliche manuelle Nacharbeit. Und mit der neuen Funktion „ObserveLine Edge“ lassen sich auch vorgestanzte Rohre und Profile mühelos weiterverarbeiten, so Trumpf. Die Maschine identifiziert dazu vorhandene Konturen im Rohr mit dem Laserstrahl selbstständig und passt das Teileprogramm automatisch daran an. Das verschaffe Betrieben zusätzliche Freiheit – besonders wenn es sich um zugekaufte Halbzeuge handelt, die es per Laser zu bearbeiten gilt.

Automatisierung für die mannarme Laser-Rohrbearbeitung

Mit der neuen Generation der Trulaser Tube 7000 erhalten Anwender außerdem den vollen Zugriff auf die digitale Servicewelt von Trumpf. Der digitale Dienst „Condition Monitoring“ analysiert etwa die Maschinendaten in Echtzeit und meldet dann früh genug, wenn Bauteile verschleißen oder Werte vom Soll-Bereich abweichen. So lassen sich Ausfälle verhindern, bevor sie zu Produktionsstopps führen. Einen personalarmen Betrieb gewährleistet das im Standardumfang enthaltene Beladegerät Loadmaster Tube. Mit der Kipp-Aushub-Station lässt sich die Maschine dann auch vollautomatisch an ein Rohrlager anbinden und automatische Systeme zum Entladen ergänzen. In Kombination mit entsprechender Software und Schnittstellen könnten Unternehmen die neue Trulaser Tube 7000 dann bei Bedarf auch nahtlos in eine Smart Factory eingliedern. Trumpf bringt die Laserinnovation übrigens in verschiedenen Be- und Entladelängen (bis 12,5 Meter) auf den Markt. Die Maschine richte sich an Betriebe, die flexibel bleiben, kleine und hohe Stückzahlen wirtschaftlich fertigen und gleichzeitig auf wechselnde Anforderungen reagieren wollten. Dazu gehören der Maschinen- und Anlagenbau, der Fassaden- und Gebäudebau, der Fahrzeugbau oder die die Land- und Baumaschinenbranche.

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