Ziel Mond! Trumpf unterstützt kommerzielle Raumfahrt mit 3D-Druck

Quelle: Trumpf 2 min Lesedauer

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Trumpf und das europäische Raumfahrt-Start-up The Exploration Company kooperieren beim Bau von Kernkomponenten von Raumfahrzeugen für Missionen im Erdorbit und zum Mond.

Trumpf hilft dem kommerziell ausgerichteten Raumfahrt-Start-up The Exploration Company, aus Science Fiction Realität werden zu lassen. Genauer gesagt, sollen mit Trumpf-Systemen additiv gefertigte Komponenten die Raumfahrt günstiger machen – vom Orbit bis zum Mond! (Bild:  The Exploration Company)
Trumpf hilft dem kommerziell ausgerichteten Raumfahrt-Start-up The Exploration Company, aus Science Fiction Realität werden zu lassen. Genauer gesagt, sollen mit Trumpf-Systemen additiv gefertigte Komponenten die Raumfahrt günstiger machen – vom Orbit bis zum Mond!
(Bild: The Exploration Company)

The Exploration Company nutzt künftig 3D-Drucker des Laserspezialisten Trumpf aus dem baden-württembergischen Ditzingen, um damit bereits im Frühjahr 2024 Kernkomponenten der Triebwerke Huracán und Mistral für die Raumfahrzeuge Nyx Earth und Nyx Moon in Planegg bei München zu drucken. Das Ziel ist es, das Triebwerk Huracán wiederverwendbar und im Orbit mit Biomethan und Sauerstoff betanken zu können. Damit sollen Raumfahrtmissionen günstiger werden. Raumfahrzeuge können, wie es weiter heißt, vom Fertigungs- und Applikations-Know-how von Trumpf gut profitieren. Das Start-up will 2026 außerdem in einer ersten Mission eine Raumkapsel mehrere Monate um die Erde kreisen lassen. In weiteren Missionen soll es ab 2028 sogar zum Mond gehen. Die Raumfahrzeuge sollen zunächst Fracht befördern, langfristig sollen auch Menschen an Bord mitfliegen.

Additive Fertigung verringert Aufwand für Raummissionen

Mit der 3D-Druck-Technik von Trumpf treibe man die Kommerzialisierung der Raumfahrtindustrie voran. Denn wer heute in der Weltraumbranche Erfolg haben will, muss additiv fertigen, ist sich Tobias Brune, bei Trumpf für das Geschäft mit der additiven Fertigung verantwortlich, sicher. Konstrukteure führten mit der additiven Fertigung ganze Baugruppen zu einem einzigen Bauteil zusammen. Das spart nach Aussage des Experten Gewicht und senkt die Komplexität. Jedes eingesparte Gramm senkt nicht zuletzt die Treibstoffmenge und damit die -kosten. Außerdem senken weniger komplexe Bauteile vor dem Raketenstart den Aufwand für Sicherheitsprüfungen. Und im All erhöhen sie die Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Mission.

Raumfahrtkomponenten in Stunden statt Monaten

Mithilfe der 3D-Drucker von Trumpf spart The Exploration Company also auch wertvolle Rohstoffe. Denn die generativ arbeitenden Anlagen verwenden nur das Material, das am Ende ins All fliegt. In der Vergangenheit haben Raumfahrtunternehmen die Bauteile mit herkömmlichen Fertigungsmethoden wie Stanzen, Schmieden und Gießen hergestellt. Ein Großteil des Materials landete deshalb im Abfall, wie die Partner mitteilen.

Die additive Fertigung beschleunigt außerdem die Prototypenentwicklung, die in der Raumfahrtindustrie normalerweise sehr viel Zeit kostet. Anwender könnten per Mausklick über die Konstruktionssoftware Verbesserungen am Prototypen vornehmen. Der 3D-Drucker fertigt den neuen Prototypen anschließend innerhalb weniger Stunden. Mit herkömmlichen Fertigungsmethoden sind diese komplexen Geometrien teilweise nicht herstellbar, heißt es, und die Produktion würde ansonsten mehrere Wochen oder gar Monate dauern.

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