Additive Fertigung

Uhren und Schmuck mit Lasersintern wirtschaftlich herstellen

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Die EOS-Maschine ist darauf ausgelegt, das im Prozess eingesetzte kostbare Metallpulver so gut wie möglich zu nutzen. Dank des speziellen Kassettensystems mit Entnahmebehälter kann das Pulver einfach und schnell entfernt und so das Material sogar zwischen zwei Bauaufträgen gewechselt werden.

Beachten wesentlicher Konstruktionsrichtlinien bringt die besten Ergebnisse

Die DMLS-Anlage Precious M 080 hat eine runde Bauplattform mit 80 mm Durchmesser und baut bis zu einer Höhe von 95 mm (inklusive Bauplattform). Die von Cooksongold produzierten Advanced Metal Powders wurden optimiert, um zur Leistung der Lasersinteranlage Precious M 080 zu passen. So wird sichergestellt, dass Kunden sofort nach der Installation der Maschine Schmuckstücke herstellen können. Momentan kann das System Teile aus unterschiedlichen Goldlegierungen fertigen. Zukünftig ist die Entwicklung zusätzlicher Materialien geplant, um die Kundenanforderungen zu erfüllen.

Während des schöpferischen Prozesses ist es entscheidend, dass Kunden die Designfreiheit vom DMLS im Hinterkopf behalten und einige wesentliche Konstruktionsrichtlinien befolgen, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Dies ermöglicht die Herstellung von Teilen, die zuvor mit konventionellen Methoden nicht produziert werden konnten. Eine Zusammenfassung dieser Designrichtlinien steht auf der DMLS-Website von Cooksongold zur Verfügung.

EOS und Cooksongold empfehlen interessierten Kunden, sich zunächst mit den Möglichkeiten des Verfahrens vertraut zu machen. Diesbezüglich hat Cooksongold eine Reihe von Angeboten vorgestellt, die Unternehmen der Luxusgüterindustrie und potenziellen Dienstleistern zur Verfügung stehen. So können Kunden die DMLS-Verfahren mit ihren Designs testen und die Vorteile der Technologie entdecken.

Designer fasziniert von per DMLS hergestellten Schmuckteilen und Uhren

Richard Hoptroff, ein in London ansässiger Unternehmer, ist die Einführung neuer Technologien mehr als gewöhnt. Er ist der weltweit erste Uhrenhersteller, der eine echte Atomarmbanduhr (keine Funkuhr!) (www.hoptroff.com/collections/atomic-timepiecesproduziert und davon überzeugt ist, dass die DMLS-Technologie ihm die beste verfügbare Produktionslösung bietet. „Der industrielle 3D-Druck bildet geringe Stückzahlen ab, was für unser Unternehmen entscheidend ist“, sagt er. „Sie können das Design schnell ändern und komplizierte Formen erzeugen, die sonst nicht möglich wären.“

Als sich Johannes von Stumm der Designer der Puzzle-Ringe, zum ersten Mal an Cooksongold wandte, erklärte er, dass er seine Designs im 3D-Druck aus Gold gefertigt haben wolle, anstelle den herkömmlichen Guss mit verlorener Form zu nutzen. „Ich kreiere viele verschiedene Abwandlungen des gleichen Designs. Die Möglichkeit, ein Teil zu ändern und sofort auszudrucken, macht mich sehr flexibel. Wird die DMLS-Technologie verwendet, kann ich mein neuestes Design an das System schicken und es wird einfach gedruckt und ist polierbereit. Ich kann sogar mehrere Dateien schicken und sie zusammen drucken lassen, um Kosten zu sparen.“

Cooksongold, Teil der Heimerle + Meule GmbH, ist nach eigenem Bekunden ein führender Anbieter von bearbeiteten Edelmetallen in Europa und ein Lieferant von Gold-, Silber-, Platin- und Palladium-Legierungen, Draht, Tafeln, Münzrohlingen und Gussmaterial. Die Heimerle + Meule GmbH betreibt auch größere Edelmetallbearbeitungsunternehmen, die dem Good-Delivery-Status der London Bullion Market Association entsprechen.

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