Jedes Gramm zählt Ultraleichte Stützrahmen per FDR-Technik für Festo-Flugapparat

Quelle: 1zu1 1 min Lesedauer

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Der 3D-Druck-Spezialist 1zu1 hat sich für die Herstellung von Leichtbauteilen für Festo-Projekt für den Prozess Fine Detail Resolution (FDR) entschieden.

Dieses roboterhafte, künstliche Insekt soll für Festo Aufschlüsse für neue Automatisierungsansätze liefern. Es ist sehr leicht. Seine Stützstrukturen wurden von 1zu1 mit einem besonderen Prozess der additiven Fertigung aus Kunststoff hergestellt. Hier mehr dazu ...(Bild:  Festo)
Dieses roboterhafte, künstliche Insekt soll für Festo Aufschlüsse für neue Automatisierungsansätze liefern. Es ist sehr leicht. Seine Stützstrukturen wurden von 1zu1 mit einem besonderen Prozess der additiven Fertigung aus Kunststoff hergestellt. Hier mehr dazu ...
(Bild: Festo)

1zu1 fertigt mit der hochauflösenden Lasersintertechnik FDR praxistaugliche Kunststoffteile mit filigranen Strukturen und starken mechanischen Eigenschaften, heißt es. Die Kombination von geometrischer Freiheit und werkzeugloser Produktion im Leichtbaustil, Stabilität und Flexibilität sei vor allem bei millimetergroßen Bauteilen in kleinen Serien wirtschaftlich. Weitere Vorteile bringt die Individualisierung. FDR gilt als ideal für Elektronikstecker, Filter, Siebe und komplexe Geometrien in überschaubarer Stückzahl, sowie für personalisierte Produkte aus der Medizintechnik. 1zu1 wendet das innovative Verfahren nun aber auch bei größeren Komponenten an. Für die sogenannte Bionicbee von Festo fertigte das Unternehmen nämlich einen rund 20 Zentimeter langen, je neun Zentimeter hohen und breiten, ultraleichten Rahmen.

Polyamid 11 macht es additiv verarbeitet möglich

Mit der BionicBee bildet Festo das Schwarmverhalten von Bienen nach und will im Rahmen des Projekts „Bionic-Learning“ Schlüsse für die Automatisierungstechnik daraus ziehen, wie 1zu1 anmerkt. Die künstliche Biene wiegt wegen der Leichtbauweise, dem generativem Design und der Verwendung des 3D-Drucks insgesamt nur 34 Gramm. Gerade einmal drei Gramm davon entfallen auf den von 1zu1 mit FDR gefertigten Stützrahmen – das Gewicht entspricht einem Zuckerwürfel. Denn bei Flugobjekten zählt bekanntlich jedes Gramm weniger, was herumgeschleppt werden muss. Mit dem Werkstoff Polyamid 11 (PA1101) sind dann dünnere und zugleich belastbarere Strukturen machbar als mit anderen Kunststoffen. Rund 0,9 Millimeter dünne Streben sorgen schließlich für die ultraleichte Stützkonstruktion. Die Resultate seien optisch gleichwertig zur besonders detailgenauen Stereolithografie, aber um ein Vielfaches robuster. Die federleichten und flexiblen Teile halten Abflug und Landung problemlos stand, wie Festo anmerkt.

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