Schleifen Umfangschleifen von Wendeschneidplatten in großen Stückzahlen
Der große Vorteil der Schleifmaschine Platemat von Junker soll darin liegen, dass in einer Einspannung Umfang und Negativfase von Wendeschneidplatten bearbeitet werden können. Dafür sorgen vier interpolierende Achsen, die verschiedene Schleifoperationen ausführen und so eine Vielzahl von Radien und Freiwinkelvariationen realisieren können, heißt es.
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Zusätzlich zu ISO-Geometrien und bestimmten Sondergeometrien, soll sich das Umfangschleifen auch bei der Wendeschneidplatten-Entwicklung für konvexe und konkave Geometrien eignen.
Im Vergleich zu anderen Herstellern arbeitet Junker eigenen Angaben zufolge nicht mit Topfscheiben, sondern bringt bei der Schleifmaschine jeweils eine Schrupp- und eine Schlichtscheibe zum Einsatz, die auf einer B-Achse sitzen. Dabei sorge zu Beginn der Bearbeitung die Schruppscheibe mit hoher Umfanggeschwindigkeit für einen großen Materialabtrag. Danach übernimmt die zweite Schleifscheibe das Feinschlichten oder auch Polieren der Werkstückoberfläche, heißt es weiter.
Bei der Produktion von Wendeschneidplatten mit großen Ausmaßen ermögliche die Schruppscheibe zudem das Bearbeitungskonzept Grind-to-Size, wobei aus einem Ausgangsrohling verschiedene Geometrien erzeugt würden, ohne dass dafür unterschiedliche Rohlinge auf Lager gehalten werden müssten.
Zur EMO 2011 präsentiert der Hersteller das Gerät mit einem neuen Beladungssystem, das die Bearbeitung beschleunigen soll. Zur Beladung wird ein Scara-Roboter eingesetzt, ausgerüstet mit zwei Greifern und einem Schnellwechselsystem für Fingergreifer, Vakuumgreifer, Parallelgreifer und Lochgreifer. Mit der integrierten Software Juwop-SG soll durch parametrische Konturbeschreibungen ein effektives Zusammenspiel von Steuerung und Maschine ermöglicht werden.
Erwin Junker Maschinenfabrik GmbH aufd er EMO 2011: Halle 11, Stand D49
Mehr zur EMO 2011 finden Sie in unserem Online-Special.
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