Wälzlager

Ungeplante Anlagenstillstände vermeiden

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Lagerungskonzept sollte optimiert werden

Um die Produktionskapazitäten nicht auf Kosten eines höheren Lagerverbrauchs zu steigern, sollten die Lagerstellen der Maschinen verbessert werden. Die grundsätzliche Idee: Das Lagerungskonzept in der Anlage sollte so optimiert werden, dass die Komponenten den erhöhten Anforderungen standhalten. Zugleich sollte ein Vertragswerk entstehen, von dem alle Beteiligten profitieren. Dafür bietet das Rotating-Equipment-Performance-Programm eine gute Grundlage. Denn bei diesem Ansatz handelt es sich im Prinzip um kundenspezifisch konfigurierbare Betreibermodelle auf Basis monatlicher Gebühren.

Um ein individuelles Pilotpaket für den Industriebetrieb zu schnüren, konzentrierte sich das Team zunächst auf eine Anlage in der Fertigung. Dabei hinterfragten die SKF-Fachleute unter Berücksichtigung des durchschnittlichen Verbrauchs sowie der gängigen Bevorratung und Logistik die bisherige technische Umsetzung der Lagerungsstellen. Anschließend schlug das Team eine auch in der Peripherie verbesserte Konstruktion vor.

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Anwender plant, Konzept auf weitere Anlagen auszudehnen

Der Anwender plant, das REP-Konzept auf weitere Anlagen auszudehnen, und wird sein Schmie­rungsmanagement sowie sein Instandhaltungskonzept von SKF-Spezialisten optimieren lassen. Damit soll die Maschinenverfügbarkeit kontinuierlich gesteigert werden. Längerfristig steht die Installation eines Maschinenkontrollsystems samt Zustandsüberwachung und Ferndiagnose der Anlagen durch Experten in den Remote Diagnostic Centern von SKF im Raum. Denn eine vorausschauende Instandhaltung wirkt ungeplanten Stillständen entgegen und senkt dadurch die Kosten beim Endanwender.

* Heiko Fritsche ist Key Account Manager Metall der SKF GmbH in 97421 Schweinfurt

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