Sensortechnik UV-Sensor erkennt transparenten Kleber
Vor allem die Automobilindustrie sowie deren Zulieferer nutzen Farbsensorlösungen in einer ganzen Reihe unterschiedlicher Applikationen. Selbst in Anwendungen, in denen die konventionelle Sensorik versagt, können Farbsensoren scheinbar unlösbare Probleme bewältigen, wie folgender Beitrag zeigt.
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Um ein schwarzes Kunststoffteil mit einem bereits lackierten zweiten Bauteil – einer sogenannten Oberschale – zu verbinden, verwendet ein Automobilzulieferer einen transparenten Sekundenkleber, der über einen Applikator automatisch an verschiedensten Positionen auf das Kunststoffteil punktuell aufgetragen wird.
Sensor soll Klebestellen sicher überprüfen
Damit eine zuverlässige Verbindung beider Teile sichergestellt ist, sollen die betreffenden Klebestellen oder Klebepunkte mit einem Sensor auf das Vorhandensein von Sekundenkleber überprüft werden. Dies ist keine einfache Aufgabe, denn der transparente Kleber lässt sich mit konventionellen Sensoren nicht erfassen, wie der Automobilzulieferer sehr schnell feststellen musste. Zusätzlich wird die Kontrolle dadurch erschwert, dass sich an der Spitze des Applikators ein Klebetropfen bilden kann, dessen Abstand zur Bauteiloberfläche unterschiedlich ist und unter Umständen der Auftragsfläche der Klebepunkte sehr nahe kommt.
Aus diesem Grund kam nur ein Sensor mit einem kleinen, genau definierten Abfragebereich infrage, der gleichzeitig einen Arbeitsabstand aufweist, welcher einen problemlosen Auftrag des Klebers ermöglicht. Das Unternehmen wandte sich daher an IPF Electronic, um eine Lösung zu finden, die diese Herausforderungen zuverlässig und nachhaltig bewältigt.
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