Keine Erholung

VDW erwartet Rückschläge für deutschen Maschinenbau

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Neue Nachwuchsoffensive soll Personalmangel lindern

Beim Kampf gegen den Fachkräftemangel beschreitet der Maschinenbau neue Wege. Denn mit einer Nachwuchsoffensive will die Nachwuchsstiftung Maschinenbau zusätzliche Zielgruppen für die duale Ausbildung gewinnen. Das Ziel ist es, Jugendlichen mit Unterstützungsbedarf im Übergangssystem Schule-Beruf speziell zu fördern. Im Jahre 2022 waren offiziell 240.000 Schüler in einer Berufsfachschule. Dort könnten sie je nach Status den Schulabschluss nachholen, erste Kontakte ins Berufsleben knüpfen oder eine staatlich anerkannte schulische Berufsausbildung absolvieren. Ein Ersatz für die duale Ausbildung ist das nicht, stellt der VDW klar.

So sieht die Nachwuchsoffensive im Detail aus:

Die Nachwuchsstiftung Maschinenbau startet deshalb im laufenden Jahr in Nordrhein-Westfalen ein Projekt, um junge Menschen aus dem Übergangssystem an Metallberufe heranzuführen. Bausteine des Projekts sind die Beratung von Unternehmen zu allen Fragen rund um die Ausbildung und die Gestaltung eines innovativen Azubi-Recruitings, ein Coaching junger Menschen aus dem Übergangssystem Berufsfachschule im Hinblick auf Berufe in der Metallindustrie und ein Matching mit ausbildenden Unternehmen, so die weitere Erklärung. Zusätzlich würden die fachlichen, persönlichen und sozialen Kompetenzen der Jugendlichen in Workshops gefördert, um sie optimal auf die Anforderungen der Ausbildung zu stärken und Ausbildungsabbrüche nachhaltig zu verhindern.

Viele Menschen ohne Ausbildung schaden der Gesellschaft

Eigentlich sei zuallererst die Bildungspolitik gefragt! Das heißt, mehr in die Berufsorientierung, die Gestaltung eines besseren Übergangs zwischen Schule und Beruf sowie in das intensive Coaching der Schüler zu investieren, damit sie in reguläre Ausbildungsverhältnisse kommen. „Stattdessen werden Förderprogramme für nachgelagerte Projekte gekürzt“, wundert sich der VDW-Vorsitzende. Als Gesellschaft und vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels könne man es sich jedoch nicht dauerhaft leisten, eine so große Zahl von Menschen ohne Berufsausbildung zu lassen. „Deshalb freuen wir uns über das große Interesse von Unternehmen und Berufsschulen an unserer Initiative“, so Bernhard am Ende der Pressekonferenz.

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