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Ventilatorsystem mit genormten Anschlüssen auf beiden Seiten
Die Einsparung von mehr als 150 Euro pro Jahr bei einem sechspoligen Ventilator berechnet der Hersteller bei einer täglichen durchschnittlichen Betriebszeit von 16 h (6000 h/a). Zugrunde gelegt sind ein Strompreis von 13 Cent pro Kilowattstunde sowie durchschnittlich 80 % Nenndrehzahl. „Das kann je nach Einsatzfall sogar deutlich mehr als 200 Euro Einsparung pro Jahr bringen“, verdeutlicht Besler. Wer weniger Strom verbraucht, schont durch den geringeren CO2-Ausstoß zudem die Umwelt.
Das ausgeklügelte System minimiert darüber hinaus das Risiko eines thermischen Kurzschlusses, ein geschlossener Kabelkanal schützt elektrische Leitungen. Für Gerätehersteller, die Schalldämpfer oder Textilschläuche installieren, gibt es auf beiden Seiten von ZA Plus genormte Anschlüsse (Eurovent-Flansch).
Separate Einheiten des Ventilatorsystems ZA Plus erleichtern die Montage
Ziehl-Abegg hat bei der Entwicklung auch Transport und Handling der Abdeckplatten (Top-Platten) bei den Geräteherstellern im Visier gehabt: Das ZA-Plus-System erlaubt es, dass die Abdeckungen flache Platten sind. Tiefgezogene Ventilatorendüsen, die ein Stapeln der Abdeckplatten bisher verhindert hatten, gehören der Vergangenheit an. Nun können beim Transport mehrere Platten aufeinandergesetzt werden. Zudem können die Gerätehersteller für diese Abdeckplatten normales Blech, ja sogar Kunststoff oder Holz verwenden. „Das ist gut fürs Design“, unterstreicht Besler.
„Bei uns geht alles um den Wirkungsgrad und der neue ZA Plus ist hier einer der Besten seiner Klasse“, begründet Geisberger seine Wahl. Durch Frequenzumrichter und Form spare jeder Ventilator 30 bis 40 % an Strom ein. „Wie rechnen bei Generatoren und Motoren mit Zehntelprozenten, da gehört es dazu, dass man auch die Nebenaggregate optimiert“, sagt Geisberger. Seine Kunden würden sehr genau rechnen: Circa 5 % der elektrischen Energie, die eine Biogasanlage erzeugt, muss für die Nebenantriebe verwendet werden.
Monteure schätzen geringeres Gewicht des Ventilatorsystems durch Compositeswerkstoffe
Außerdem müsse das Unternehmen seine Garantien, die es für die Leistungsfähigkeit der Biogasanlagen abgebe, auch einhalten. „Wir schauen nicht unbedingt als erstes auf den Preis, sondern wer bietet welche Qualität“, sagt der Gründer. Ein angenehmer Nebeneffekt ist für die Mitarbeiter von Geisbergers Unternehmen, dass Ziehl-Abegg das ZA-Plus-Ventilatorsystem als separat montierbare Einheiten liefert. „Die meisten Biogasanlagen werden im Feld montiert und da spielt es schon eine Rolle“, erläutert Geisberger. Auch das geringere Gewicht durch Verbundwerkstoffe wüssten die Monteure zu schätzen. MM
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