Werkstoffe Verbesserter Spänetransport in Werkzeugmaschinen

Autor / Redakteur: Utz-Volker Jackisch / Josef-Martin Kraus

Mineralgussbetten verbessern den Spänetransport in Werkzeugmaschinen. Der Ansatz dazu liegt im Werkstoff, mit dem sich glatte Oberflächen ohne Störkanten bilden lassen. Außerdem ist eine direkte Integration von Rohren, Schläuchen, Spänekasten und Schneckenführung in die Gestellstruktur möglich.

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Die Späneförderung und -entsorgung ist ein wichtiger Bestandteil der automatisierten Metallbearbeitung. Durch innovatives Spänemanagement in der Werkzeugmaschine – Spänetransport und -förderung, Filtration und Abscheidung sowie Optimierung von Spanfluss und Spangröße – lassen sich sowohl Produktivität steigern als auch Stillstandszeiten minimieren.

Mineralgusstechnik ermöglicht kostengünstige Konstruktionen

Insgesamt bietet die Mineralgusstechnik eine Reihe von Vorteilen: Weil Mineralguss bei einer Temperatur von lediglich 45 °C gegossen wird, stehen vielfältige Möglichkeiten zum Eingießen von Komponenten wie Leitungen und Rohre zur Verfügung. Außerdem sind der konstruktiven Gestaltung kaum Grenzen gesetzt. So unterstützt die Mineralgusstechnik das Spänemanagement aufgrund attraktiver Gestaltungsmöglichkeiten der Schnittstelle zwischen Werkzeugmaschinengestell und Späneförderung. Die Schnittstelle zwischen Mineralgussbett und Spänetransport ist leckagefrei.

Für den störungsfreien Abtransport von Spänen sowie Kühl- und Schneidmitteln aus dem Arbeitsraum von Werkzeugmaschinen bieten Mineralgussbetten vielfältige Lösungsansätze. Beste Integrationsmöglichkeiten und maßgenaue Gießtechniken ermöglichen hohe Funktionalität, Reinigungs- und Servicefreundlichkeit sowie Leckagefreiheit mit vielfältigen Potenzialen zur Kosteneinsparung.

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