Maschinen- und Anlagenbau

Vertriebsinnendienst muss seine strategische Position nutzen

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Für die bereits benannten Phasen stehen dem Vertriebsmanagement definierte Kennzahlen beziehungsweise Quoten zur Verfügung, die als Indikator im gesamten Verkaufsprozess fungieren. Anhand der unterschiedlichen Quoten kann analysiert werden, ob beispielsweise die Ansprache seitens des Vertriebsmanagements stimmig ist und das versendete Informationsmaterial beim Interessenten den Produktnutzen optimal widerspiegelt.

Das Management muss aber bei der Auswertung der Kennzahlen realistisch sein. Erfahrungswerte im Bereich der Investitionsgüter zeigen, dass im Schnitt 20 Termine nötig sind, um acht Angebote zu formulieren, aus denen schließlich zwei Abschlüsse resultieren.

Hohe Interessensquote ist Indiz für stimmige und zielgerechte Kundenansprache

Bei der Bewertung der Prozesse kann man sich an der Interessen-, Termin-, Angebots- und Abschlussquote orientieren. Die erfolgreiche erste Ansprache am Telefon ist die Grundlage für den weiteren Kommunikationsverlauf. Daher lässt sich aus einer hohen Interessensquote ableiten, dass die Ansprache stimmig und zielgerecht formuliert ist und den Interessenten neugierig auf mehr macht. Es ist dann auch gelungen, die Alleinstellungsmerkmale optimal herauszukristallisieren.

Anhand der Terminquote lassen sich sowohl Rückschlüsse auf mögliche Defizite in der Telefonansprache als auch auf die Qualität der Produktinformationen ziehen. Wenn man feststellt, dass man trotz anhaltend hoher Interessensquote nur eine sehr geringe Terminquote verzeichnen kann, sollte man die Produktinformationen und den Aufbau der Ansprache kritisch überprüfen. Die Erstellung eines Angebotes erfordert in der Regel mindestens einen Vor-Ort-Termin.