Wittenstein alpha Verzahnungstechnologie steigert Energieeffizienz von Servo-Schneckengetrieben

Redakteur: Jürgen Schreier

Ressourcenschonende Antriebsysteme von Wittenstein gibt es nicht erst, seit das Thema „Ressourcenschonung“ in aller Munde ist. Schon die ersten spielarmen Planetengetriebe aus den 80er Jahren waren sehr kompakt konstruiert und hatten einen hohen Wirkungsgrad. Jüngstes Beispiel der Unternehmenstochter Wittenstein alpha GmbH: Sie hat ein Servo-Schneckengetriebekonzept entwickelt, das alle Anforderungen an eine ressourceneffiziente Servoanwendung nach mehr Leistung auf kleinerem Raum, geringerem Energieverbrauch und hoher Lebensdauer erfüllt.

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Insbesondere die sonst bei Schneckengetrieben übliche Zunahme des Verdrehflankenspiels über die Lebensdauer ist durch die Optimierung der speziellen Hohlflankenverzahnung auf ein definiertes Minimum reduziert. Durch seine extrem hohe Leistungsdichte ist das V-Drive für Applikationen mit sehr eingeschränkten Platzverhältnissen prädestiniert.

V-Drive-Servo-Schneckengetriebe sind rundum energieeffizient

Über die spezielle Hohlflankenverzahnung ist eine Übertragung von bis zu 50% mehr Drehmoment möglich. Damit ist nicht nur ein Downsizing des benötigten Getriebes, sondern in Folge optional auch für den ganzen Antriebsstrang realistisch. Erreicht werden somit insgesamt eine höhere Leistungsdichte und damit mehr Leistung auf kleinerem Raum. Der für Servo-Schneckenantriebe sehr ungewöhnlich hohe Wirkungsgrad von bis zu 97% führt in Folge zu einem geringeren Energieverbrauch – eben weil sehr wenig Energie verloren geht. Zusätzlich verfügt das V-Drive durch seine spezielle Verzahnung über eine hohe Lebensdauer, eine hohe Überlastsicherheit und einen geringen Verschleiß. Damit erfüllt das V-Drive auch hinsichtlich seiner Nachhaltigkeit alle Anforderungen an ein ressourceneffizientes Getriebe.

Sparsam – von Anfang an

Einsparpotentiale schon bei der Konstruktion erkennen – Wittenstein alpha bietet hierzu seine einmalige Optimierungssoftware Cymex 3.2 an, die bei der Auslegung von dynamischen und energieeffizienten Antrieben hilft und damit Einsparpotenziale von bis zu 50% gegenüber dem aktuellen Stand der Technik ermöglicht: Der Kunde kann sich damit aus mehreren Komponenten den jeweils optimalen Antriebsstrang für seine individuelle Anwendung zusammenstellen. Aktuell ergänzt um ressourceneffiziente Berechnungsmöglichkeiten wie etwa zum „Downsizing“ des Gesamtantriebs oder – über den so genannten „Umweltbutton“ – die Berechnung des Energieverbrauchs.

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