Man weiß nicht so recht! Viele Fuhrpark-Chefs zögern mit Blick auf Tesla-Fahrzeuge

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Der für den Elektrofahrzeugpionier Tesla negative, sogenannte „Elon-Effekt“ ist, wie die dpa meldet, nun bei den Chefs der deutschen Unternehmensfuhrparks angekommen ...

Image ramponiert! Tja, der bisherige Erfolg mit dem Verkauf von Tesla-Boliden scheint aufgrund des sogenannten „Elon-Effekts“ immer tiefer ins Wasser zu fallen! Denn nun gehen auch Fuhrparkleiter die ersten Schritte, um sich von Tesla-Modellen zu verabschieden ...(Bild:  CBS)
Image ramponiert! Tja, der bisherige Erfolg mit dem Verkauf von Tesla-Boliden scheint aufgrund des sogenannten „Elon-Effekts“ immer tiefer ins Wasser zu fallen! Denn nun gehen auch Fuhrparkleiter die ersten Schritte, um sich von Tesla-Modellen zu verabschieden ...
(Bild: CBS)

Im Rahmen einer aktuellen Erhebung des Marktbeobachters Deutsche Automobil Treuhand (DAT) sagen rund 35 Prozent der befragten Fuhrparkleiter, dass sie wegen des „Elon-Effekts“ grundsätzlich die Beschaffung von Tesla-Fahrzeugen überdenken. Weitere acht Prozent berichten, dass es Dienstwagenberechtigte gibt, die ihren Tesla lieber zurückgeben wollen. Allerdings sagten auch 57 Prozent, dass sie ihre Entscheidungen unabhängig von der Person Elon Musks treffen.

Das Image von Tesla ist angestaubt

In den vergangenen Monaten haben sich angesichts der politischen Aktivitäten von Tesla-Chef und Großaktionär Musk (das löste den „Elon-Effekt“ aus) immer wieder einzelne Unternehmen öffentlichkeitswirksam von Tesla-Modellen in ihrem Fuhrpark getrennt. Die Umfrage, die auf 117 Gesprächen mit Fuhrparkleitern basiere, stelle diesen Anti-Tesla-Trend nun auch noch auf eine breitere Basis. Die Handlungen von Elon Musk haben also dazu geführt, dass die Marke Tesla eine andere Wahrnehmung im Markt erfährt – das Image verblasst! Hinzu komme, dass andere Anbieter technisch aufgeholt hätten. Tesla war vielleicht mal in vielen Bereichen Pionier, wurde aber teilweise überholt, wie die Umfrageexperten der DAT anmerken. Und, was erschwerend hinzukomme: neue Modelle von VW, Skoda oder BMW seien in den Einstiegsversionen (tatsächlich gezahlte Preise) deutlich attraktiver als gealterte Teslas. Der Hype um Tesla könnte also Geschichte sein.

Tesla enttäuscht mit den Neuerungen

Allerdings weisen die Experten auch darauf hin, dass die jüngsten Rückgänge der Tesla-Neuzulassungen auch mit technischen Umstellung erklärt werden können (in den ersten beiden Monaten des Jahres sackten sie in Deutschland um 71 Prozent ab). Die Ankündigung des nun erhältlichen Facelifts des Tesla-Models Y spiele dabei deshalb mit Sicherheit auch eine Rolle. Der Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer hat angesichts der jüngsten Entwicklungen außerdem überprüft, wie sich die Preispolitik von Tesla zuletzt entwickelt hat – also ob die Marke etwa versucht, das maue Geschäft mit Rabatten anzukurbeln. Dabei tue sich aber eher wenig. Um den dramatischen Einbrüchen entgegenzuwirken, hätte man außer einem Facelift des Model Y mehr erwarten dürfen.

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