Smart Grid

Vierstöckige Klemme erleichtert Verkabelung im Smart Grid

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Eine vierstöckige Verdrahtung vereinfacht die Kontaktaufnahme

Direkt steckbare Push-in-Anschlüsse sorgen für den einfachen Kontakt zur Peripherie und zu externen Signalen. Der Nutzer profitiert dabei besonders von der schnellen, sicheren und werkzeuglosen Verdrahtungsmethode. Integrierte orangefarbene Drücker verhindern ein Fehlstecken zuverlässig wobei eine besonders konturiertes Werkzeug zur Betätigung der Anschlüsse nicht erforderlich ist.

Klemmenleisten in Vierstockausführung benötigen außerdem nur noch etwa ein Viertel des Platzes von anderen Klemmsystemen. Ausgestattet mit wahlweise ein oder zwei zusätzlichen Steckplätzen, bilden sie das Grundmodul einer optimierten Schaltschrankverdrahtung aus dem Hause Phoenix Contact. Die Steckplätze werden mit Steckern für Crimpkontakte bestückt (Bild 2 – siehe Bildergalerie). Diese Crimpkontakte werden dazu modular aneinandergereiht, verfügen über aufrastbare Enddeckel und können bereits bei der Kabelbaumerstellung fertig mit den Leiterenden verbunden werden.

Integration passiver Bauelemente in die viertöckige Klemme mittels Steckverbindung

Dadurch entsteht die Basis des vorkonfigurierten und mehrpolig steckbaren Kabelbaumes in der Reihenklemme. Bei der Endmontage werden dann nur noch die Stecker in die vorgesehenen Positionen geschoben – das ermöglicht eine modulare Bauart der Gesamtanlage. Alternativ eignen sich die Steckplätze zusammen mit vorkonfigurierten Prüfsteckern auch für die Endkontrolle einer Fertigungslinie oder zur Durchführung von Tests im Servicefall.

Die Integration passiver Bauelemente, wie Dioden, Kondensatoren oder Widerstände, gelingt so auch mittels Steckverbindung. Damit Brückbarkeit und Übersichtlichkeit nicht eingeschränkt werden, bieten die neuen Push-in-Vierstockklemmen neben einfacher Beschriftung auch eine dreidimensionale Rangierbarkeit der Signale. Der Aufwand für die Verknüpfung der Signale sinkt damit auf die Hälfte.

Dreidimensionales Stecken mit der Klemme sorgt für Übersichtlichkeit

Die Funktionen der Raumachsen erklären sich folgendermaßen: Die X-Achse verbindet innerhalb der Klemme den Push-in-Anschlusskontakt mit einem oder mit beiden Steckkontakten. Die Verknüpfung von Signalen entlang der Brückenschächte verbindet auf der Y-Achse in jeder Etage beliebig zu benachbarten Reihenklemmen. Die Z-Achse schließlich – und das ist das Besondere – verbindet vertikal, zwischen den Etagen, durch einen beliebig steckbaren Vertikalbrücker. So können Brücken in allen drei Dimensionen einfach gesteckt werden.

Komplexere Kettenbrücken über mehrere Kontakte oder Etagen saßen bisher als zusätzliche Verdrahtung im Kabelkanal – jetzt wird über vercrimpte Kabel im Stecker rangiert. Die steckbare, anlageninterne Verdrahtung kann über ein zusätzliches Steckergehäuse geführt und gebündelt werden.

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