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Die patentierte, schraubenlos montierbare Steckersicherung wird dabei nicht in ihrer Funktion beeinträchtigt. Die Stecker sind vollständig automatisierbar und können maschinell gefertigt werden. Die Vierstockklemme bietet damit die Möglichkeit, alle Funktionen der einstöckigen Bauart vollständig in die Mehrstöckigkeit zu überführen und zusätzlich alle Kabelbrücken entweder steckbar oder automatisiert auszuführen.
Neuartige Klemme besteht auch Falltrommeltests nach DIN 60512 T5-7b ohne Beschädigungen
Wenn die Forderung nach Steckbarkeit zur elementaren Vorgabe des Kabelbaumkonzeptes wird, stellt sich auch die Frage nach der Robustheit der verwendeten Stecker. Da sie in der Regel in Gruppen bis zu fünf Scheiben zusammengerastet werden, finden sich bis zu zwanzig Pole in einem Steckverbinder. Die hier genutzten Verbinder sind besonders leicht und bestehen laut Prüfunterlagen auch Falltrommeltests nach DIN 60512 T5-7b ohne Beschädigungen.
Für die saubere und einfache Leiterführung, für den mechanischen Leiterschutz sowie für den sicheren Transport des Kabelbaumes bietet Phoenix Contact Kabelschläuche aus Kunststoff oder Metall. Für Anschlüsse, die die Peripherie betreffen, können diese Kabelvarianten, die von der Grundklemme abgehen, auch auf schwere Steckverbinder verdrahtet werden. So wird der Kabelbaum auch außerhalb des Schaltschranks wahlweise im Kunststoff- oder Metallgehäuse modular steckbar.
Komplettmontage ähnelt der Herstellung einer Perlenkette
Eine weitere Funktion der Vierstockklemme schirmt ab und erdet die Installation in der Signalverdrahtung (Bild 3). Ein integrierter PE-Kontakt in der unteren Etage erhöht die Nutzerfreundlichkeit zusätzlich. Integrierte Metallfüße im Innern der Reihenklemme stellen mit dem Aufrasten automatisch einen Kontakt zur Montageschiene her. Dieser kann sowohl über die Steckkontakte und Brücken als auch über Leiter am unteren Push-in-Kontakt weiter verdrahtet werden. Besonders in der Signal- und Leittechnik werden Erdungskontakte häufig zur Schirmung genutzt oder zur sicheren Potenzialerkennung mit ausgewertet. Im Umkehrschluss erlaubt der Erdkontakt auch den einfachen Anschluss von 250-V-Aktoren.
Müssen komplexe Anlagen aufgebaut werden, bei denen auch Leistungskomponenten steckbar verdrahtet werden sollen, stellt das System Combi mit einem Anschlussquerschnitt von 6 mm² im Stecker sowie 41 A Nennstrom und 1000 V Nennspannung eine Lösung dar. Als Vierleiter-Reihenklemme mit zwei steckbaren Abgängen können Spannungsversorgungen einfach umgesetzt werden. Zu- und Abgang vom und zum Schaltschrank gehen über die Stecker. Die Verbraucherstromkreise im Schaltschrank werden fest verdrahtet. Bei Installation der gesamten Anlage werden die einzelnen Schränke nur noch zusammengesteckt – wie bei einer Perlenkette.
Weil diese Stecker auch mit Gehäuse erhältlich sind, steht eine einfache, kompakte und robuste Leistungsverdrahtung zur Verfügung (Bild 4). Wo immer der Zwang zur Standardisierung samt Kostendruck auf der einen sowie der Wunsch nach individuellen Lösungen auf der anderen Seite kollidieren, bieten die Stecker und steckbaren Reihenklemmen von Phoenix Contact einen geeigneten Baukasten zur zeitsparenden Verdrahtung, der etwa in der Automobilindustrie seit Langem genutzt wird.
* Torsten Schloo ist Produktmanager Clipline Energy bei der Phoenix Contact GmbH & Co. KG in 32825 Blomberg
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