Röntgeninspektion Viscom AXI X7056 jetzt auch mit geschlossener Röntgenröhre lieferbar

Redakteur: Jürgen Schreier

Die Viscom AG, Hannover, bietet ab sofort auch eine geschlossene Röhre für das Inspektionssystem X7056 an. Die geschlossene Röhre spielt vor allem dann ihre Vorteile aus, wenn es um kurze Durchlaufzeiten geht.

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Röntgenbild eines SOT23. (Bild: Viscom)
Röntgenbild eines SOT23. (Bild: Viscom)

Die zunehmende Komplexität elektronischer Bauteile macht neben der optischen Prüfung immer häufiger eine durchgängige Röntgeninspektion erforderlich. Das Inspektionssystem X7056 zeichnet sich durch die Kombination beider Prüfverfahren aus. Sowohl sichtbare als auch verdeckte Fehler werden zuverlässig detektiert.

Das Inspektionssystem wird besonders dort eingesetzt, wo es um eine hohe Prüftiefe bei gleichzeitig schnellem Durchsatz geht. Daher liefert Viscom das System ab sofort standardmäßig mit einer geschlossenen Röhre aus.

Je nach Prüfphilosophie haben sowohl offene als auch geschlossene Röntgenröhren ihre Berechtigung – mit ihren jeweils spezifischen Vor- und Nachteilen.

Größere Planungssicherheit bei der Wartung

Generell wird die offene Röhre dort bevorzugt eingesetzt, wo die Produktionszeit nur eine untergeordnete Rolle spielt. Der Vorteil der offenen Röhre ist die unbegrenzte Lebensdauer, da alle Verschleißteile zugänglich sind und ausgewechselt werden können.

Im Hochleistungsbetrieb, etwa im Automotive-Bereich, wird allerdings die geschlossene Variante bevorzugt. Hier ist es wichtig, kurze Durchlaufzeiten zu erreichen und Stillstandzeiten zu vermeiden.

Ein weiterer Vorteil der geschlossenen Röhre ist die größere Planungssicherheit der Wartungs- und Austauschnotwendigkeiten bei kürzerem ROI, da statt der kontinuierlichen Abgleichprozesse die Röhre nach einer definierten Nutzungszeit einfach komplett ausgetauscht und gegebenenfalls aufgearbeitet wird.

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