So nicht finanzierbar! US-Zölle machen Bau von Audi-Werk unmöglich

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Das geplante Audi-Werk in den USA kann Volkswagen, wie es heißt, erst bauen, wenn US-Präsident Donald Trump die Belastung durch die von ihm eingeführten Zölle wieder herunterschraubt ...

Zölle bremsen Audi-Strategie aus! Ein seit Jahren geplantes Audi-Werk in den USA kann momentan nicht finanziert werden ...(Bild:  Audi)
Zölle bremsen Audi-Strategie aus! Ein seit Jahren geplantes Audi-Werk in den USA kann momentan nicht finanziert werden ...
(Bild: Audi)

Audi denkt schon seit 2023 über den Bau eines Werks in den USA nach. In einem Interview mit dem Handelsblatt machte der VW-Chef Oliver Blume zum Thema Audi-Werk in den USA deutlich, dass bei einer unveränderten Belastung durch die Zölle eine so große zusätzliche Investition nicht finanzierbar ist.“ Was man seiner Meinung nach braucht, sind kurzfristige Kostenentlastungen und langfristige verlässliche Rahmenbedingungen. Als Grund für den Bau wurden seinerzeit neue Subventionen in den Vereinigten Staaten genannt, die so ein Werk wirtschaftlich interessant machten. Inzwischen setzt aber die US-Regierung unter Trump europäische Autobauer mit Zöllen unter Druck. Den VW-Konzern belastete das in den ersten neun Monaten 2025 mit etwa 2,1 Milliarden Euro, wie es dabei hieß. Dennoch machte Blume klar, dass es eine Vorwärtsstrategie für das US-Geschäft und deutliche Wachstumschancen gibt. Das einst formulierte Ziel von zehn Prozent Marktanteil in den USA nannte Blume als überholt. Heute müsse man gemächlich Schritt für Schritt vorangehen. Zum Bau eines Audi-Werks habe es zwar einige Gespräche mit der Regierung in Washington gegeben – etwa mit Präsident Trump und seinem Handelsminister Howard Lutnick – aber noch ohne die benötigten Ergebnisse. „Wer investiert, Arbeitsplätze und Wertschöpfung schafft, der muss auch Vorteile auf der Kostenseite haben“, machte Blume klar. VW bleibe nun offen für Ideen, von denen beide Seiten profitieren.

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