So geht`s weiter! Das ist die Zukunft der Gläsernen Manufaktur von VW in Dresden

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Kurz vor Jahresende steht die Zukunft der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden fest, wie die dpa erfahren hat. Und so sieht diese aus ...

Die sogenannte Gläserne Manufaktur von Volkswagen in Dresden hat wieder eine Zukunft. Hier können Sie erfahren, wie es mit dem Objekt weitergehen soll ...(Bild:  Volkswagen)
Die sogenannte Gläserne Manufaktur von Volkswagen in Dresden hat wieder eine Zukunft. Hier können Sie erfahren, wie es mit dem Objekt weitergehen soll ...
(Bild: Volkswagen)

Wie es von VW aus Sachsen heißt, soll ab dem kommendem Jahr im großen Glasbau ein sogenannter Innovationscampus entstehen. Das ist aber durchaus auch ein Einschnitt in der Geschichte dieser Volkswagen-Einrichtung, wie Thomas Edig, der Geschäftsführer Personal und Organisation bei Volkswagen Sachsen, nach der Betriebsversammlung in Dresden zugegeben hat. Die Versammlung sei deshalb auch sehr emotional gewesen. Genauer gesagt, ist ein Innovationszentrum für zentrale Technologiefelder geplant. Dort sollen dann Themen wie künstliche Intelligenz (KI), Robotik, Mikroelektronik und das Desing von Computerchips behandelt werden. Der Wolfsburger Autokonzern, der Freistaat Sachsen und die Technische Universität (TU) Dresden gehen dafür eine strategische Partnerschaft ein, zu der es auch schon eine Absichtserklärung gibt. Ab Januar 2026 soll das Werk umgebaut werden, aber auch als Auslieferungs- und Erlebnisstandort erhalten bleiben. Mitte 2026 sollen die ersten gemeinsamen Forschungsprojekte mit der TU starten, die ab 2027 im Regelbetrieb laufen würden. Wenn man sich den thematischen Fokus betrachtet, wird also auch klar, warum die TU in Zukunft fast die Hälfte der Flächen im Dresdner Werk anmieten will.

Rund 155 Mitarbeiter bleiben in der Gläsernen Manufaktur

In den kommenden sieben Jahren sollen dann vier neue Stiftungsprofessuren, Nachwuchsgruppen und gemeinsame Forschungsprojekte eingerichtet werden. Insgesamt wollen VW und die Hochschule dafür über 50 Millionen Euro in die Hand nehmen, wie es weiter heißt. Die über 200 Beschäftigten sollen nach Angaben von VW auch vorerst ihren Arbeitsplatz in Dresden behalten. Für eine mittlere 2-stellige Zahl an Beschäftigten – man spricht von etwa 45 Personen – seien die künftigen Aufgaben allerdings noch nicht endgültig definiert. Es werde sowohl hier als auch in allen anderen Werken keine betriebsbedingten Kündigungen geben, denn bis 2030 gelte eine Beschäftigungsgarantie. Denjenigen aber, deren Tätigkeiten künftig wirklich entfallen, sollen demnach Alternativen angeboten werden. Dazu zählen etwa Aufhebungsverträge und Vorruhestandsregelungen oder die Option, an die Volkswagen-Standorte in Zwickau oder Chemnitz zu wechseln. Für einen Wechsel ins Stammwerk nach Wolfsburg kündigte VW sogar eine Wechselprämie bis maximal 30.000 Euro an. Es soll keiner im Regen stehenbleiben, verspricht Edig. Wer also weiter Autos bauen will, der setze sich einfach ins eigene Auto und helfe dabei, den Personalbedarf in Chemnitz zu decken.

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