Mehr Style fürs Life Volkswagen will mit attraktivem E-Auto den China-Markt erobern

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Volkswagen legt eine neue Elektroautomarke für China auf. Sie kommt unter der neuen Submarke ID auf den Markt.

Mit dem ID.Unyx will Volkswagen in Zukunft den Geschmack chinesischer Elektroauto-Fans besser treffen. Er soll noch im Sommer an den Start gehen, heißt es. Weitere Modelle sind geplant. Nicht zuletzt will VW dem Hauptkonkrurrenten BYD verlorene Marktanteile abluchsen.(Bild:  Volkswagen)
Mit dem ID.Unyx will Volkswagen in Zukunft den Geschmack chinesischer Elektroauto-Fans besser treffen. Er soll noch im Sommer an den Start gehen, heißt es. Weitere Modelle sind geplant. Nicht zuletzt will VW dem Hauptkonkrurrenten BYD verlorene Marktanteile abluchsen.
(Bild: Volkswagen)

So soll der ID.Unyx bereits im Sommer Auto auf den Markt kommen, so ein Sprecher anlässlich der Weltpremiere des ersten Modells in Anhui, wo es produziert wird. Vier weitere Modelle sollen bis 2026 folgen. Damit will VW vor allem bei der in China boomenden Elektromobiltät mehr Boden gewinnen. Den dominieren dort nämlich lokale Herausforderer, wie BYD. Elektromodelle wie der neue ID.Unyx sind laut Ansicht von VW der Schlüssel, um junge, lifestyleorientierte Zielgruppen zu gewinnen. Die Submarke soll nach Angaben des VW-Sprechers oberhalb der Kernmarke VW angesiedelt werden. Auch will man dafür ein eigenes Händlernetz mit 40 Verkaufsräumen in 20 Städten knüpfen. Das erste Modell der neuen Marke entspreche weitgehend dem Cupra Tavascan, der im selben Werk produziert wird und im Herbst nach Europa kommen soll. Der ID.Unyx hebe sich aber durch einen komplett neu gestalteten Innenraum hervor. Der Cupra Tavascan ist nach Angaben von Volkswagen das erste und einzige Modell im Konzern, das in China gebaut und nach Europa exportiert wird. In China selbst wird der Cupra nicht mal angeboten.

VW will Abstand zu BYD wieder aufholen

VW tut sich in China, wie bereits angedeutet, bisher schwer, mit seinen Elektromodellen den Geschmack der Chinesen zu treffen. Die dortigen Käufer verlangten nämlich mehr Software und Vernetzung im Auto. Unter anderem betrifft das auch Möglichkeiten rund um soziale Medien. Zusätzlich hat sich am stark wachsenden Elektroautomarkt ein Preiswettkampf mit günstigen Herstellern aus der Volksrepublik entwickelt, wie es heißt. Die jahrzehntelang gehaltene Position als Marktführer im Land musste VW 2023 bereits an den lokalen Herausforderer BYD abgeben, der allein mit Elektromodellen mehr verkaufte als VW insgesamt. Während die Wolfsburger bei den Verbrennern weiter vorn sind, spielen sie bei den E-Autos nur eine Nebenrolle. Denn von den im ersten Halbjahr in China ausgelieferten 1,345 Millionen Fahrzeugen aller Konzernmarken hatten nur gut 90.000 einen E-Antrieb. Der Volkswagen-Konzern will sich deshalb verstärkt in China entwickeln, um den Geschmack der dortigen Kunden besser zu treffen. Im vergangenen Jahr war VW bereits eine Kooperation mit dem chinesischen Autobauer Xpeng eingegangen. So sollen zwei elekttrische Mittelklasseautos für China entwickelt werden, die 2026 auf den Markt kommen. Ob sie dann ebenfalls unter der Submarke ID.Unyx antreten, ließ VW offen.

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