Additive Fertigung

Vom Rapid Prototyping zur Serienfertigung

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Ein Profidrucker für den Labortisch

Eine weitere Neuheit im Bereich 3D-Druck mit Kunststoffen ist das 3D-DLP-Fertigungssystem Perfactory Micro XL von Envision-Tec, das der Distributor RS Components in sein Vertriebsprogramm aufgenommen hat. Der Profidrucker bietet hochauflösenden Druck in einem kompakten Gehäuse, das auf jedem Labor- und Bürotisch Platz findet. Dank des Bauraums von 100 mm × 75 mm × 100 mm können mit dem Envision-Tec-Drucker industrielle und kommerzielle Anwendungen bearbeitet werden, wobei der Druck mit diversen ABS-Kunststoffen erfolgen kann.

Sollen dagegen Metallteile gefertigt werden, so kommt der bereits auf der Euromold 2014 vorgestellte SLM 125 ins Spiel. Laut Hersteller Realizer ist das kompakte Gerät jetzt lieferbar. Angesichts einer Bauraumgröße von 125 mm × 125 mm × 200 mm empfiehlt sich die Maschine, die mit einem integrierten Pulveraufbereitungssystem ausgestattet ist, für das additive Fertigen kleinerer Gegenstände.

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Die verarbeitbare Werkstoffpalette ist mit Kunststoff und Metall aber keineswegs erschöpft. Dem 3D-Druck von Keramikteilen hat sich Lithoz verschrieben. Mit dem Cerafab 7500, das auf der Hannover-Messe für Furore sorgte, offeriert das Wiener Unternehmen ein komplettes System zur Herstellung funktionstüchtiger Bauteile aus Hochleistungskeramik – ob als Einzelstück oder in Kleinserie. Dank des verwendeten LCM-Verfahrens (Lithography-based Ceramic Manufacturing) weisen die „gedruckten“ Komponenten die gleichen Materialeigenschaften auf wie konventionell gefertigte Keramikbauteile.

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