Rapid.Tech 3D 3D-Druck bewegt von der Formel 1 bis zur Bahn

Quelle: Messe Erfurt 3 min Lesedauer

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Einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen des Formel-1-Sports gibt Pat Warner vom BWT Alpine Formula One Team in seiner Keynote vor dem Fachforum der Rapid.Tech 3D in Erfurt.

Blick in den Windkanal von Sauber, wo Formel-1-Boliden auf ihre Windschnittigkeit hin getestet werden. Was Formel 1 mit additiver Fertigung zu tun hat wird auf der nächsten Rapid.Tech 3D erläutert. Hinzu kommen Beispiele aus dem Automobilbereich und der Bahn.(Bild:  Sauber Motorsport)
Blick in den Windkanal von Sauber, wo Formel-1-Boliden auf ihre Windschnittigkeit hin getestet werden. Was Formel 1 mit additiver Fertigung zu tun hat wird auf der nächsten Rapid.Tech 3D erläutert. Hinzu kommen Beispiele aus dem Automobilbereich und der Bahn.
(Bild: Sauber Motorsport)

Der Advanced Digital Manufacturing Manager des Teams von BWT Alpine Formula One zeigt auf, wie mit dem Einsatz der additiven Fertigung (englisch Additive Manufacturing = AM) die Entwicklungsgeschwindigkeit von Innovation sowohl auf der Rennstrecke als auch neben derselben höher wird. Das Team hat im Laufe von 25 Jahren den Einsatz additiver Fertigungsverfahren, wie es heißt, kontinuierlich erweitert. Heute wirke sich AM deshalb auf fast jeden Aspekt ihrer Fahrzeuge aus. Die aktuellen Rennboliden beinhalteten deshalb über 200 3D-gedruckte Komponenten. Und der Aspekt Zeit als Währung in der Formel 1 ist auch das Thema von Victor Sousa, dem Leiter der Abteilung AM Plastics & CNC bei Sauber Motorsport. Er informiert nach Aussage der Messe Erfurt über das Produktions-Setup und nennt dazu zwei Anwendungsfälle. Zum einen zeigt er auf, wie Stereolithografie für kürzere Durchlaufzeiten in der Produktion sorgt, was direkte Auswirkungen auf die Aerodynamik-Entwicklung bringt. Zum anderen geht es um das direkte Lasersintern von Metall, das die Chassis-Entwicklung unterstützt, um Zeit zu sparen.

Wasserstoffmotoren aus dem 3D-Drucker

Dass Wasserstoff und additive Fertigung bei der heutigen Motorentechnik sich ergänzen, wird Jochen Wagner, Head of Sales and Business Development bei Mann & Hummel (H&M) CNC Technik, beweisen. Dort nutzt man die AM-Vorteile, wie etwa mehr Designfreiheit, um nötige Änderungen an Motorenkomponenten durchzuführen, damit der Betrieb mit Wasserstoff auch sicher ist. Das betrifft zum Beispiel Ansaugkrümmer, die meist aus Kunststoff bestehen, für den Wasserstoffbetrieb aber aus Aluminium sein müssen. Dafür setzt M&H 3D-Druckverfahren für Metalle ein. Etwas das selektive Laserschmelzen und das pulverbettbasierte Laserstrahlschmelzen. Die so additiv hergestellten Teile kommen in zwei Motoren zum Einsatz. Einmal in einem Hochleistungs-Wasserstoff-Rennmotor und zum anderen in einem 1,4-Liter-Pkw-Motor.

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