Renault ist raus VW will ohne Partner ab 2027 kleines Elektroauto bauen

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Volkswagen verzichtet bei seinem für 2027 geplanten Elektrokleinstwagen auf eine Partnerschaft mit anderen Herstellern, wie die dpa meldet.

Das ist der ID.1 von VW, ein kleiner und vor allem günstiger SUV, mit dem der Konzern ab 2027 das Einsteigersegment der Elektroautolandschaft erobern will. Volkswagen hat sich jetzt außerdem dafür entschieden, das E-Auto ohne Partner zu bauen. Hier mehr dazu ...(Bild:  Volkswagen)
Das ist der ID.1 von VW, ein kleiner und vor allem günstiger SUV, mit dem der Konzern ab 2027 das Einsteigersegment der Elektroautolandschaft erobern will. Volkswagen hat sich jetzt außerdem dafür entschieden, das E-Auto ohne Partner zu bauen. Hier mehr dazu ...
(Bild: Volkswagen)

Das VW-Elektrokleinfahrzeug für rund 20.000 Euro soll seine Weltpremiere 2027 haben, gab Europas größter Autobauer jetzt nach einer Vorstandssitzung in Wolfsburg bekannt. Eine zunächst angedachte Kooperation mit Renault kam dagegen nicht zustande. VW selbst hat sich zu den Gesprächen mit Renault bisher nicht geäußert. Hergestellt werden soll das Fahrzeug zumindest in Europa. Damit verbinde Volkswagen ein klares Bekenntnis zum Industriestandort Europa. Es geht nach Aussage von VW um elektrische Einstiegsmobilität aus Europa für Europa. Einen konkreten Produktionsstandort nannte VW noch nicht. Der Konzern setzt außerdem große Hoffnung auf das Modell, mit dem die Wolfsburger ihre Elektroautopalette nach unten abrunden wollen, um auch in das elektrische Einstiegssegment vorstoßen zu können. Damit sich die Elektromobilität in der Breite durchsetze, brauche es attraktive Fahrzeuge, wozu der Stromerneuling zähle. Das VW-Ziel heißt „Elektroautos für alle“. Eine Fertigung in Deutschland gelte aber eher als unwahrscheinlich.

Das läuft in Sachen E-Autos bei VW

Neben einem VW-Modell mit dem Arbeitstitel ID.1, das Schäfer bereits im März angekündigt hatte, ist laut Business Insider auch eine Version von Skoda geplant. Der derzeit günstigste VW-Stromer ID.3 startet bei knapp 40.000 Euro, der 2026 geplante ID.2all soll rund 25.000 Euro kosten. Den E-Up für unter 30.000 Euro hatte VW im vergangenen Jahr eingestellt. Diese Lücke soll nun der ID.1 schließen. Ab 2033 will die Kernmarke VW in Europa nur noch Elektroautos verkaufen. Die Arbeit am ID.1 ist laut VW auch bereits weit fortgeschritten. Trotz günstigem Preis will Volkswagen dabei auch Maßstäbe im Einstiegssegment setzen. Der angepeilte Preis stelle aber eine große Hürde dar. VW spricht von einer wirtschaftlichen Herausforderung. Dieses Ziel sei aufgrund der steigenden Energie-, Material- und Rohstoffkosten etwas weiter gerückt. Und aufgrund der hohen Batteriekosten lässt sich ein Preis von 20.000 Euro nur mit sehr großen Stückzahlen erreichen, wie VW anmerkt. Konzernchef Blume schließt angesichts dieser Probleme eine Zusammenarbeit mit einem anderen Autobauer nicht aus, nannte aber (noch) keine(n) Namen.

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