Gebr. Pfeiffer Walzenschüsselmühle mit neuem Antrieb für die Zementindustrie
Gebr. Pfeiffer bietet mit der MVR-Walzenschüsselmühle und dem Multidrive-Konzept Lösungen für die Zementindustrie, die den Anforderungen an immer größere Produktionsleistungen und Verfügbarkeiten in speziellem Maße gerecht werden.
Anbieter zum Thema

Die MVR-Walzenschüsselmühle für die Vermahlung von Zementrohmaterial, Zement und Hüttensand ermöglicht es laut Anbieter, durch ihren modularen Aufbau, den Betrieb auch bei Ausfall eines Walzenmoduls aufrechtzuerhalten. Der neue Antrieb Multidrive, der aus bis zu sechs gleich großen Antriebseinheiten besteht, bietet ebenfalls die aktiv redundante Ausführung wie die Walzenmodule, so das Unternehmen. Damit sollen ungeplante Stillstandszeiten selbst bei Ausfall von Hauptkomponenten reduziert werden.
Mit dem Trend zu größeren Durchsätzen, also größeren Mühlen, verbindet sich die Forderung nach größeren Getrieben mit gleichzeitig sinkenden Mühlen-Drehzahlen. Die Mühlenleistung werde damit mehr durch die Größe des Drehmomentes bestimmt. Um die Probleme durch immer größere Planetenradgetriebe zu umgehen, hat die Pfeiffer zusammen mit Flender/Siemens das Multidrive-Konzept entwickelt. Beim Multidrive treiben, wie es heißt, zwei bis sechs gleiche Antriebsmodule mit installierten Antriebsleistungen von bis zu jeweils circa 2000 kW den Mahlteller über einen Zahnkranz an, der sich unterhalb des Mahltellers befindet.
Mit der MVR-Mühle und dem Multidrive Konzept sollen sich Durchsatzraten bis zu 12.000 t pro Tag mit einer Einmühlenlösung realisieren lassen, wobei sich durch die aktive Redundanz für die Walzenmodule als auch der Antriebsmodule eine hervorragende Verfügbarkeit der Mühle erwarten lasse.
Die aufgezeigten Betriebsanlagen mit MVR Walzenschüsselmühlen und Multidrive, die mittlerweile in Summe über 35.000 Betriebsstunden aufweisen, zeigen Unternehmensangaben zufolge ein hervorragendes Betriebsverhalten und haben alle Auslegungsannahmen und Wartungskonzepte bestätigt.
(ID:42459831)