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Gemeinsamer Entscheidungsprozess hilft, Zeit und Kosten zu optimieren
Bei all den Faktoren, die es mit Blick auf das herzustellende Bauteil zu berücksichtigen gilt, kann die enge Abstimmung zwischen Kunden und Bauteilhersteller erhebliche Einsparpotenziale schaffen. Die Firma Arnold Umformtechnik aus Forchtenberg-Ernsbach unterstützt ihre Kunden bereits bei der Konzepterstellung.
Sobald eine Entwurfsskizze vorliegt, wird gemeinsam geprüft, ob das Bauteil herstellbar ist. Bereits in dieser Phase ist es für die Baden-Württemberger von großer Bedeutung, die genaue Funktion der Bauteile zu kennen, damit ein entsprechender Vorschlag für ein Kaltfließpressteil ausgearbeitet werden kann. Ist die Möglichkeit gegeben, das gewünschte Bauteil verfahrenstechnisch durch Kaltumformung herzustellen, werden die Kosten auf Basis des geplanten Produktionsprozesses kalkuliert. Im Idealfall kann dann bereits durch die Kaltumformung die gewünschte Geometrie vollständig hergestellt werden und nachfolgende Prozesse entfallen.
Gemeinsam mit dem Angebot erhält der Kunde eine sogenannte Vorschlagszeichnung. Ist in diesem Zusammenhang die Wirtschaftlichkeit eines Kaltfließpressteils gegeben, trifft der Kunde dann in der Regel auch die Entscheidung, dass er das Bauteil aus einem Herstellprozess mit Kaltumformung bezieht.
Betrachtung im Vorfeld gewährleistet wirtschaftlichen Prozess
In Forchtenberg ist der eigentlichen Bauteilherstellung oft der sogenannte Conform-Prozess vorangestellt. Dieses mehrstufige Prozedere soll gerade bei Präzisionsbauteilen (Bilder 2 und 3) sowohl für den Kunden als auch für den Hersteller letztendlich einen wirtschaftlichen Prozess sicherstellen und wird in den nachfolgend beschriebenen Schritten abgearbeitet. Bereits bei der Bestellung eines Kaltfließpressteils durch die Kunden liegen Zeichnungen der Bauteile mit den Angaben zur Geometrie, den Toleranzen, der gewünschten Festigkeit und den Korrosionsanforderungen vor.
In erster Planung Anzahl der einzelnen Umformstufen festlegen
Bei Arnold Umformtechnik erhält ein Mehrstufenkonstrukteur die Zeichnung, gemeinsam mit Informationen zur Funktion des Bauteils. Auf Basis dieser Informationen wird zunächst eine Grobplanung der einzelnen Umformstufen durchgeführt. Hierbei wird entschieden, wie viele Umformstufen für die Herstellung der Bauteile notwendig sind und welches Verfahren je Umformstufe zur Anwendung kommen soll. Im zweiten Schritt werden die geometrischen Verhältnisse festgelegt. Die Finite-Elemente-Methode und die Prozesssimulation unterstützen dann die folgenden Schritte.
Es werden die Formänderungen je Umformstufe sowie die Kraft und Arbeit je Umformstufe ermittelt. Anhand des errechneten Kraftbedarfs je Umformstufe lässt sich die Umformmaschine ausgewählen. Mit diesen Ergebnissen kann dann die Werkzeugauslegung und Konstruktion stattfinden. Es wird eine Abstimmung zwischen Maschine und Werkzeugen durchgeführt, um anschließend nach einem Versuchsstadium die Pressrohlinge herzustellen.
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