Leckagen auffinden Wartung von Luftkompressoren ökologisch und finanziell bewerten

Quelle: Pressemitteilung Fluke 2 min Lesedauer

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In Verbindung mit dem neuen Online-CO2-Emissionsrechner von Fluke erstellt der Leak-Q detaillierte Leckageberichte für Luftkompressoren anhand von Bildern, die der akustische Imager Fluke ii900 oder ii910 aufnimmt

Mit einem akustischen Imager von Fluke lassen sich Lecks in Druckluftsystemen erfassen.(Bild:  Fluke)
Mit einem akustischen Imager von Fluke lassen sich Lecks in Druckluftsystemen erfassen.
(Bild: Fluke)

Fluke stellt einen neuen CO2-Emissionsindikator für das Online-Berichtstool Leak-Q vor. Zusätzlich zur geschätzten Leckagegröße und den geschätzten Leckagekosten wird durch diese neue Funktion ein drittes Element hinzugefügt: die geschätzten strombezogenen CO2-Emissionen im Verhältnis zu den festgestellten Leckagen.

Wartungstechniker und Nachhaltigkeitsbeauftragte, die täglich mit Druckluft- und Gasverteilungssystemen arbeiten, sind sich oft nicht bewusst, wie viel Gas und Energie aufgrund kleiner Lecks im System verschwendet werden. Bei Druckluftanwendungen kann Leak-Q in Verbindung mit dem Online-CO2-Emissionsrechner von Fluke den finanziellen Werts und die Umweltauswirkungen beim Erkennen und Beheben von Lecks im System quantifizieren, indem detaillierte Berichte aus Bildern erstellt werden, die mit dem Fluke ii900 Industrial Acoustic Imager und dem ii910 Precision Acoustic Imager aufgenommen wurden.

Umweltbelastung eines Druckluftsystems

Ungefähr 90 Prozent aller Industrieunternehmen verwenden Druckluft in irgendeinem Bereich ihres Betriebs, sodass diese mitunter als vierte Energiequelle bezeichnet wird. Schätzungsweise liegen die Verluste aufgrund von Lecks im Versorgungssystem zwischen 25 und 30 Prozent, wenn überhaupt keine diesbezüglichen Wartungssysteme vorhanden wären. Obwohl es natürlich wünschenswert wäre, ist es allerdings äußerst unwahrscheinlich, dass eine Anlage ein 100 Prozent leckfreies Druckluftsystem hat.

Das Komprimieren von Luft ist ein energieintensiver Prozess. Etwaige Lecks in Druckluftsystemen bedeuten, dass ein erheblicher Teil des Stroms, der von einem Kompressor zur Verdichtung des Gases verbraucht wird, als Energie verschwendet wird. Aufgrund dieses energieintensiven Prozesses und der potenziellen Umweltbelastung durch die Stromerzeugung, können Unternehmen ihre Energiekosten und ihren CO2-Fußabdruck deutlich reduzieren, indem sie den ökologischen und finanziellen Wert der Wartungsmaßnahmen ermitteln.

Standardwerkzeuge zur Lecksuche messen den dB-Pegel nur in einem schmalen Frequenzband. Leak-Q hingegen führt einen automatischen Scan des gesamten Frequenzspektrums durch und erfasst den tatsächlichen Frequenzbereich, den das Leck erzeugt. Dadurch seien die Schätzwerte weitaus repräsentativer für die reale Leckrate als bei herkömmlichen Messgeräten.

Bericht fasst aufgefundene Lecks zusammen

Um einen Bericht zu erstellen und die potenziellen Kosten von Lecks abzuschätzen, überträgt der Benutzer die Inspektionsdaten vom ii900 oder ii910 auf einen Computer, wo sie in den Online-Leak-Q-Report-Generator einfließen. Der Benutzer fügt dann die Betriebsvariablen wie Gasart, Druck, Stromkosten und systemspezifisches Leistungsverhältnis hinzu, das ein Maß für die Kompressoreffizienz ist. Der erstellte Bericht enthält eine Zusammenfassung aller aufgeführten Lecks sowie deren geschätzte Einzel- und Jahresmengen, Kosten und Emissionen. Zudem werden Bilder der Lecks in den Bericht eingefügt, der als PDF weitergegeben oder als CSV-Datei heruntergeladen werden kann, um ihn in bestehende Wartungssysteme zu importieren. Mit einer Feedback-Option können Benutzer ihre Erfahrungen direkt an Fluke weiterleiten, sodass das Unternehmen das Lecksuchgerät weiter verbessern und benutzerfreundlicher gestalten kann.

Lecks auf eine solche Weise zu priorisieren, quantifizieren und kalkulieren, erleichtere die Arbeit von Wartungstechnikern, die so die finanziellen und ökologischen Auswirkungen selbst kleinster Lecks in einem Druckluftsystem ermitteln können. Den Stromverbrauch senken zu können, ist natürlich immer von Vorteil. Zugleich sei es aber auch von entscheidender Bedeutung, Lecks in Druckluftsystemen zu minimieren, wenn Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsziele erreichen wollen.

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