Nachgehakt WAS IST EIGENTLICH MIT … der Investitionsoffensive bei Knoll?
Das Bad Saulgauer Unternehmen hat 2013 den sogenannten „Masterplan 2015“ vorgestellt. Darin wurden Investitionen zur Erweiterung und Modernisierung des Unternehmens mit einem Gesamtvolumen von über 40 Mio. Euro angekündigt.
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Konnten die angekündigten Investitionen wie geplant umgesetzt werden?
Wir sind nicht ganz im Zeitplan geblieben und werden unsere Ziele wohl erst im nächsten Jahr erreichen. Zugegeben, wir haben den enormen Aufwand etwas unterschätzt, der auch dadurch entstanden ist, dass alle Umbauten und Installationen bei laufendem Betrieb stattfinden. Die dadurch entstandenen Verzögerungen ließen sich schwer kalkulieren. Obwohl wir den letzten Teil des Masterplans nicht abschließen konnten, haben wir in dem genannten Zeitraum Investitionen in Höhe von 44 Mio. Euro getätigt.
Inwieweit haben sich die investierten Mittel auf die Geschäftsentwicklung und die Marktposition ausgewirkt?
Wir produzieren ausschließlich am Standort Bad Saulgau, in den auch unsere Investitionen geflossen sind. In den letzten drei Jahren ist es uns gelungen – nicht zuletzt durch den Ausbau von Gebäuden, Anlagen, Maschinenpark und Informationstechnik –, den Umsatz um über 15 % auf deutlich über 150 Mio. Euro zu steigern. Die Belegschaft ist ebenfalls um rund 100 Mitarbeiter auf 950 angewachsen.
Hat die neu geordnete Prozesskette bereits einen positiven Effekt bewirkt?
Die Umstrukturierung, die eine neugeordnete Prozesskette einschließt, ist noch nicht ganz beendet. Aber es zeichnen sich bereits deutliche Produktivitätsverbesserungen ab, die unser Wachstum unterstützen. Außerdem gewinnen wir an Flexibilität, um neue zukunfts- und wachstumsträchtige Geschäftsfelder aufzubauen.
MM
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