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Weltpremiere: 2D-Schneiden erstmals mit Direkt-Diodenlaser

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Laserschneiden mit Rücksicht auf den Bediener

Die Optiplex 3015 DDL soll außerdem ganz auf den Bedarf des bedienenden Menschen zugeschnitten sein, was auch die zahlreichen Maßnahmen bestätigten, die dem Bedienpersonal ein völlig gefahrloses Arbeiten ermöglichten: Die Maschine emittiert bauartbedingt etwa einen Lichtstrahl mit einer Wellenlänge, die als für das Augenlicht schädlich eingestuft ist, so Mazak. Deshalb ist der Arbeitsbereich der Anlage vollständig abgeschlossen, das Bedienpersonal kann die Bearbeitung von außen über entsprechend abgeschirmte Fenster kontrollieren, heißt es in puncto Sicherheit. Außerdem könne die Decke der Maschine bei Wartungsarbeiten geöffnet werden, um die Sichtverhältnisse durch unterstützendes Tageslicht zu verbessern.

Auch an Industrie 4.0 wurde mithilfe von smarten Funktionen gedacht

Um diese Möglichkeiten maximal auszuschöpfen, ist außer den Leistungen der Maschine eine einfach und intuitiv zu bedienende Steuerung implementiert, wie Mazak sagt. Heikle Aufgaben also, übernehmen die intelligenten Funktionen der Anlage, die dem Bedienpersonal eine wichtige Unterstützung bieten, weil sie die Benutzung und die Einstellung der Betriebsparameter der Maschine vereinfachen, heißt es.

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In der Einrichtungsphase etwa, greifen die ISF (Intelligent Set-up-Functions), eine breite Palette automatischer Funktionen mit der Aufgabe, den Strahldurchmesser zu regeln, die Fokuslage zu erkennen, die Düsen automatisch zu wechseln, die Düse im richtigen Fokusabstand zu positionieren, die Höhe zu finden und die Düsen zu reinigen, ebenfalls automatisch. Die IMF (Intelligent Monitoring Functions) beschäftigen sich dagegen mit der Überwachung des Betriebszustands des Laserschneidsystems.

Ganz im Sinne von Industrie 4.0 verbessere diese CNC die Interaktion zwischen Mensch und Maschine, indem sie die Fehleranfälligkeit minimiere, auch wenn die Bedienung nicht durch hoch qualifiziertes Personal erfolgt. Mit Preview-G werden auch sehr komplexe Funktionen gesteuert, die quasi vor dem Bedienpersonal versteckt werden. Das Personal kann mit dem System stattdessen über eine einfache, klare und intuitive grafische Oberfläche kommunizieren, erklären die Mazak-Entwickler. Die CNC Preview-G verfüge dazu über einen Touchscreen als Bedienerschnittstelle – gut vergleichbar mit dem an einem Smartphone oder Tablet. Der 19" messende LCD-Bildschirm erleichtere dabei das Ablesen der Angaben.

Sensor kontrolliert Laserschneidprozess

Der Laserschneidkopf ist außerdem mit einem Sensor ausgerüstet, der, wie es heißt, den Einstich kontrolliert und gegebenenfalls Mängel erkennt, wie zum Beispiel den Abbrenneffekt beim Schneiden von Eisen und den Plasma-Effekt beim Schneiden von Edelstahl. Schlussendlich sorgten die ICF (Intelligent Cutting Functions), wie die Leistungsrampen-Funktion mit Feinregulierung, für einen hoch wirksamen und sehr hochwertigen Laserschnitt.

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