EOS Weltpremiere der neuen Lasersinteranlage für e-Manufacturing auf der Euromold

Redakteur: Rüdiger Kroh

Krailling (rk) – Am kommenden Mittwoch wird die neue Lasersinteranlage Formiga P 100 der EOS GmbH auf der Euromold in Frankfurt enthüllt. Mit der 150000 Euro teuren Maschine will das

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Krailling (rk) – Am kommenden Mittwoch wird die neue Lasersinteranlage Formiga P 100 der EOS GmbH auf der Euromold in Frankfurt enthüllt. Mit der 150000 Euro teuren Maschine will das Unternehmen aus der Nähe von München die Investitionsschwelle für Lasersintersysteme deutlich senken. „Die Formiga stellt den Einstieg in die Welt des Lasersinterns und des e-Manufacturing dar“, erläutert Geschäftsführer Johann Oberhofer. „Sie ist für uns ein wichtiger Schritt in Richtung Kostenreduzierung, aber sicher noch nicht das Ende der Fahnenstange.“

Wandstärken von 0,4 mm sind möglich

Mit einem Bauraum von 200 mm x 250 mm x 330 mm produziert die Anlage innerhalb weniger Stunden Schicht für Schicht Kunststoffprodukte aus Polyamid und Polystyrol direkt aus CAD Daten. Sie ist mit einem luftgekühlten 30-W-CO2-Laser bestückt, der durch einen sehr kleinen Fokusdurchmesser Wandstärken von 0,4 mm ermöglicht. Das neu entwickelte Dosier- und Beschichtungssystem sorgt laut Unternehmen für eine hohe Produktqualität und reduzierten Pulververbrauch.

Anlage hat selbst 23 lasergesinterte Bauteile

Durch die kurzen Durchlaufzeiten von weniger als 24 Stunden lässt sich das Lasersintersystem gut in eine kontinuierliche Produktionsumgebung integrieren. Anwendungsgebiete sind die wirtschaftliche Produktion von Kleinserien und individualisierten Produkten mit komplexen Geometrien. Zwar kann sich die Maschine noch nicht selbst produzieren, aber als Beleg für die e-Manufacturing-Eignung hebt EOS hervor, dass 23 Bauteile der Formiga lasergesintert wurden. Dazu gehören unter anderem der Befülltrichter für das Kunststoffpulver, die Schalterblende oder mehrere Pyrometer-Elemente.

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