Interview
„Niemand sonst stärkt uns den Rücken“

Das Gespräch führte Melanie Krauß 4 min Lesedauer

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Wemag-Geschäftsführer Christopher Schaus spricht mit MM Maschinenmarkt über Bürokratie, die Zukunft des Standorts Deutschland und die Arbeitsmoral der Generation Z.

Christopher Schaus ist geschäftsführender Gesellschafter der Wemag GmbH & Co. KG. Er leitet das Unternehmen mit mehr als 200 Mitarbeitern in vierter Generation vom Hauptsitz Fulda aus. Weitere Standorte von Wemag sind Aschaffenburg, Bochum, Kassel, Siegen und Zella-Mehlis.(Bild:  Wemag GmbH)
Christopher Schaus ist geschäftsführender Gesellschafter der Wemag GmbH & Co. KG. Er leitet das Unternehmen mit mehr als 200 Mitarbeitern in vierter Generation vom Hauptsitz Fulda aus. Weitere Standorte von Wemag sind Aschaffenburg, Bochum, Kassel, Siegen und Zella-Mehlis.
(Bild: Wemag GmbH)

MM Maschinenmarkt: Herr Schaus, der Wirtschaftsstandort Deutschland steht massiv unter Druck. Welche Herausforderungen sehen Sie aktuell für die hiesige Industrie?

Christopher Schaus: Die drängendste Herausforderung ist sicherlich, am Wirtschaftsstandort Deutschland weiterhin zu attraktiven Preisen produzieren zu können. Durch Globalisierung müssen wir uns international positionieren und stehen im Wettbewerb mit internationalen Konkurrenten. Leider läuft in Deutschland vieles nicht optimal. Der Bürokratieaufbau statt -abbau und andere Regulatorik sind enorme Stolpersteine. Hinzu kommen steigende Kosten und sinkende Margen, die es noch komplexer machen, hier profitabel zu bleiben.