Messtechnik

Werkstoff-Kennwerte von Feinblechen bestimmen

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Berührungsloses Messen der Breite

Zur Messung der Dehnung bei Zugversuchen werden Extensometer eingesetzt. Die dabei am häufigsten genutzte Messmethode ist die berührende Messung. Das hängt mit den geringen Kosten und der heutigen hohen Präzision der berührenden Differenzwegmessung zusammen. Das leistet auch das von Zwick entwickelte und modular aufgebaute Extensometer Makro-Xtens. Die Übertragung der gemessenen Längen­änderung zum Auswertesystem erfolgt über Messfühler und Messschneiden.

Weil die Messung des r-Wertes bei Zugversuchen die Bestimmung der Breitenänderung fordert, wird zusätzlich der berührungslos arbeitende Breitenänderungsaufnehmer Video-Xtens eingesetzt. Dieser verfolgt die Messschneiden des Längenänderungsaufnehmers während der Prüfung, um die Messstellen für die Breitenänderung während des Tests kontinuierlich nachführen zu können.

Der Video-Xtens arbeitet berührungslos und benötigt für die Breitenänderungsmessung keine zusätzlichen Messmarken. Er wird automatisch über die von Zwick entwickelte Prüfsoftware bedient. Sie steht für eine neue Softwaregeneration in der Materialprüfung, die auf der aktuellsten Microsoft-Windows-Plattform und modernsten Softwaretechniken entwickelt wurde.

Untersuchung des Werkstoffverhaltens von Feinblechen bei hohen Dehnraten

Für Anwendungen in der Automobilindustrie ist das Werkstoffverhalten von Feinblechen bei hohen Dehnraten entscheidend. Denn die Kräfte, die bei einem Crash wirken, führen zu Verformungen, die für die Auslegung der jeweiligen Fahrzeuge berücksichtigt werden muss. Für die numerische Berechnung der geforderten Crashsicherheit sind daher entsprechende Daten beziehungsweise Kennwerte nötig. Mit den servohydraulischen Hochgeschwindigkeits-Prüfmaschinen der Baureihe HTM von Zwick lassen sich diese Kennwerte in Abhängigkeit von der Dehnrate, über einen weiten Geschwindigkeitsbereich ermitteln.

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