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Die Herausforderungen des Leichtbaus lassen sich dabei nur über die Randbedingungen der jeweiligen Antriebskomponenten bewältigen. Je nach Antrieb äußern sich diese in geänderten Lastpfaden. Ein anderes „Package“ ist folglich erforderlich.
Ziel des Instituts für Fahrzeugkonzepte am DLR ist die Reduzierung der Fahrzeugmasse um 30 bis 50% im Vergleich zu aktuellen Referenzfahrzeugen. Besonders batterieelektrische Fahrzeuge profitieren von dieser Forderung, weil deren Masse bei niedriger Geschwindigkeit – im Stadtverkehr – einen dominierenden Einfluss auf den Fahrwiderstand hat.
Zwei Ansätze eines zweckgebundenen Fahrzeugdesigns möglich
Der Weg dorthin erfolgt über ein zweckgebundenes Fahrzeugdesign (purpose design). Dabei können zwei Richtungen eingeschlagen: der Top-Down-Ansatz und der Bottom-Up-Ansatz. Der Top-Down-Ansatz liefert die Spant-Space-Frame-Bauweise mit ihrem CFK-intensiven Multi-Material-Design (Stuttgarter Modell).
Beim Bottom-up-Ansatz verfolgt man die Strategie, die Verwendung spezieller physikalischer Werkstoffeffekte zur Sicherheit und Gewichtsreduzierung des Gesamtfahrzeugs zu nutzen. Diese Strategie basiert auf neuen Werkstoffen und der Mischbauweise.
Kombination neuartiger Bauweisen mit Leichtbauwerkstoffen aktiv vorantreiben
Beide Ansätze sind jedoch nur dann erfolgversprechend, wenn die frühzeitige Kombination neuartiger Bauweisen mit Leichtbauwerkstoffen aktiv vorangetrieben wird. Das Spektrum der verwendeten Werkstoffe reicht dabei von speziellen Stahllegierungen über Leichtmetalle und Kunststoffe bis zu Faserverbundwerkstoffen – getreu dem Motto: der richtige Werkstoff an der richtigen Stelle.
Das CCeV-Automotive-Forum 2011 wird vom CFK-Netzwerk Carbon Composites e.V. (CCeV) am 30 Juni veranstaltet. Veranstaltungsort ist das Audi-Forum in Ingolstadt. Anmeldung und Informationen unterhttp://anmeldung.carbon-composites.eu/
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