Keramik-Bearbeitung Werkstoffzentrum Rheinbach investiert in Ultraschall-Bearbeitungszentrum

Redakteur: Stéphane Itasse

Als Dienstleister auf dem Gebiet der Technischen Keramik begleitet das Werkstoffzentrum Rheinbach die Hersteller sowohl in der Entwicklung als auch während der Serienproduktion. Durch die Investition in ein neues Ultraschall-Bearbeitungszentrum kann das Unternehmen nach eigener Mitteilung nun auch Hochpräzisions-Bauteile aus Keramik, Glas und Glaskeramik realisieren.

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„Mit der Anschaffung des neuen Ultraschall-Bearbeitungszentrums von DMG Sauer reagieren wir auf die steigende Nachfrage unserer Kunden nach Keramik-Bauteilen mit engsten Toleranzen“, sagt Wolfgang Kollenberg, Inhaber des Werkstoffzentrum Rheinbach (WZR). Die Anlage zur mechanischen Bearbeitung von „Advanced Materials“ versetzt das Unternehmen nun in die Lage, Werkstücke aus Keramik, Glas und Glaskeramik mit hoher Präzision wirtschaftlich zu fertigen.

Bearbeitungszentrum führt Diamantwerkzeuge mit oszillierender Ultraschall-Spindel ins Bauteil

Das flexible Fünf-Achs-Bearbeitungszentrum führt Diamantwerkzeuge mit einer oszillierenden Ultraschall-Spindel ins Bauteil, wie das Werkstoffzentrum erläutert. Es ermögliche das Fräsen, Schleifen und Bohren mit sehr hohen Genauigkeiten. Zudem ließen sich Oberflächengüten von Ra < 0,2 µm erzielen.

Je nach Projekt ist das neue Fünf-Achs-Bearbeitungszentrum in verschiedene Stufen der Produktentwicklung integriert, wie es heißt. Es komme sowohl zur Bearbeitung von Rohlingen aus dem Sinterverfahren – so genannten Weißlingen – zum Einsatz als auch zur Endbearbeitung der Fertigteile. „Nicht zuletzt können wir dank der neuen Anlage jetzt alle Kundenwünsche erfüllen. Im 3D-Druck erstellen wir in Rekordzeit erste Prototypen, im Niederdruck-Spritzguss fertigen wir Vor- und Kleinserien und im Ultraschall-Bearbeitungszentrum realisieren wir höchste Anforderungen an die Genauigkeit“, erläutert Firmenchef Kollenberg.

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