Spanntechnik Werkzeughalterverlängerungen mit schlanker Störkontur

Redakteur: Bernhard Kuttkat

Dort, wo beim Fräsen oder Bohren herkömmliche Werkzeughalter trotz Standardverlängerung aufgrund ihrer Störkontur sowie der Werkstückgeometrie an Grenzen stoßen, sind Sonderlösungen gefragt. Ein Beispiel dafür sind Auswuchtmaschinen für Elektromotoren.

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Wenn an Elektromotoren Wuchtbohrungen angebracht werden sollen, stoßen herkömmliche Werkzeughalterlösungen aufgrund ihrer Störkontur zum Teil schnell an ihre Grenzen. Selbst Standardverlängerungen reichen mitunter nicht aus, um an die tiefliegenden Bohrpositionen zu gelangen. Die Tira GmbH in Schalkau, ein Spezialist für Auswuchtmaschinen (Bild 1) mit Referenzen bei vielen namhaften Unternehmen, nutzt deshalb in solchen Fällen individuell gefertigte Werkzeughalterverlängerungen mit der Tribos-Polygonspanntechnik von Schunk.

Sonderverlängerungen sind 380 und 670 mm lang

Sonderlösungen für die Werkzeug- und Werkstückspannung sind ein spezieller Kompetenzbereich von Schunk. Für kundenspezifische Lösungen greift das Entwicklerteam auf das komplette technologische Spanntechnik-Know-how des Unternehmens zurück. Das verkürzt die Entwicklungszeit, senkt die Konstruktions- und Fertigungskosten und erhöht deutlich die Prozesssicherheit beim Kunden, so Schunk. Zudem kann der Anwender sicher sein, heißt es weiter, dass er im laufenden Betrieb mit den Sonderspannmitteln ein Höchstmaß an Kosteneffizienz und Zuverlässigkeit erreicht.

Ganz aktuell ist die Entwicklung von zwei Sonderlösungen auf Basis der Werkzeughalterverlängerung Tribos-SVL für Tira, mit denen sicher und präzise selbst schwer zugängliche Winkel an Elektromotoren erreicht werden (Bilder 2 und 3). Die Sonder-Verlängerungen haben eine Länge von 380 beziehungsweise 670 mm und verfügen über eine präzise Rundlaufgenauigkeit < 0,016 bis 0,05 mm, wird betont.

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