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Als Grundlage für diese Entscheidung dienen ihm technische und monetäre Grenzwerte, die zwischen Betriebsleitung und Instandhaltung vereinbart wurden. Diese zielen jeweils auf die langfristig kostengünstigere Lösung ab. Das heißt, bei der Entscheidung werden auch mögliche Spareffekte aufgrund einer höheren Energieeffizienz und eines geringeren Instandhaltungsaufwands berücksichtigt.
Abschließende Bewertung
Ein solches strategiefokussiertes Instandhaltungsmanagement hat unter anderem folgende Vorteile:
- Beim Festlegen der Instandhaltungsmaßnahmen stehen die Unternehmensziele und die Anlagenverfügbarkeit im Vordergrund.
- Die Entscheidungswege und -kriterien sind standardisiert.
- Die Betriebskosten können unter Berücksichtigung der Risiken gezielt reduziert werden.
- Das Vorgehen ist für alle Unternehmensebenen transparent.
- Die Diskussion der Instandhalter mit den Kostenverantwortlichen wird auf eine sachliche Basis gestellt.
Die Betreiber und Instandhalter haben bei einem solchen Vorgehen also ein mächtiges und zugleich einfach zu handhabendes Werkzeug zur Hand, um die Instandhaltungskosten zu reduzieren und die Verfügbarkeit der Anlage im geforderten Maß sicherzustellen.
Herbert Diehl arbeitet als Berater und Projektmanager für die Unternehmensberatung Dr. Kraus & Partner, Bruchsal.
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