Siemens Wettbewerbsfähiger durch integrierte Produktplanung und Produktion
Mit durchgängigen Systemen will Siemens die Wettbewerbsfähigkeit der Fertigungsindustrie steigern. Um eine weitere Integration voranzubringen, stellte das Unternehmen unter dem Motto „Making Things Right“ auf der SPS IPC Drives zahlreiche Neuheiten vor.
Anbieter zum Thema

Wie Ralf-Michael Franke, CEO Drive Technologies, auf der SPS IPC Drives erklärte, sei das nur möglich, indem Produktplanung und Produktion auf die gleichen Datenmodelle zurückgreifen und damit die Markteinführungszeit um bis zu 50 % verringert werden kann. Franke: „Siemens intergiert kontinuierlich die reale mit der virtuellen Welt von der Produktentwicklung bis zur Produktion und baut so systematisch seine Digital-Enterprise-Platform aus.“
Mit durchgängigem Datenaustausch auf dem Weg zu Industrie 4.0
Bereits heute bieten die verfügbaren Siemens-Komponenten durchgängigen Datenaustausch zwischen den Phasen der Produktion und begleiten auf diese Weise die Kunden auf dem Weg zu Industrie 4.0. Um eine weitere Integration voranzubringen, stellte Siemens unter dem Motto „Making Things Right“ auf der SPS IPC Drives zahlreiche Neuheiten vor. So bindet beispielsweise die neue Version 13 des Engineering Frameworks TIA-(Totally Integrated Automation-)Portal das Motion Control System Simotion an und zeigt damit den nächsten Ausbauschritt in Richtung Antriebstechnik. Auch die neueste Controller-Generation Simatic S7-1500 Industriemonitore mit interaktiver Bedienung über Multitouch sowie Basic Panels der 2. Generation und schmale IO-Module mit nur 25 mm Breite wurden integriert.
Thomas Schott, Leiter Fertigungsautomatisierung der Division Industrie Automation, gibt an, dass die Siemens-Kunden das Engineering als großen Produktivitätshebel betrachten. Deshalb will das Unternehmen die Funktionalität das TIA-Portal weiterhin ausbauen, um den Automatisierer beim Engineering zu unterstützen. Schott: „Damit investieren wir in die zukünftigen Herausforderungen unserer Kunden.“
(ID:42438078)