Zerspanung satt WFL Millturn lässt sich die AMB nicht entgehen

Quelle: WFL Millturn Technologies 5 min Lesedauer

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Gleich zwei Maschinen von WFL Millturns M20-G-Baureihe sind auf der AMB in Halle 6 zu erleben, heißt es. Doch das ist noch längst nicht alles ...

Wer auf der AMB ist oder noch hin will, der sollte sich in Sachen Zerspanungs-Know-how mal bei WFL Millturn Technologies in Halle 6 einfinden. Dort sieht man gleich zwei Dreh-Bohr-Fräszentren der Baureihe M20-G-Millturn unter Span.(Bild:  WFL)
Wer auf der AMB ist oder noch hin will, der sollte sich in Sachen Zerspanungs-Know-how mal bei WFL Millturn Technologies in Halle 6 einfinden. Dort sieht man gleich zwei Dreh-Bohr-Fräszentren der Baureihe M20-G-Millturn unter Span.
(Bild: WFL)

Die M20-G Millturn erfüllt laut WFL Anwenderwünsche, wenn es um ein kompaktes, leistungsstarkes Dreh-Bohr-Fräszentrum geht. Mit einer Erweiterung um zwei zusätzliche Spitzenweitenvarianten (2.000 und 3000 Millimeter) kann die neue M20 Millturn nun auch längere Wellenteile präzise bearbeiten. Besonders hervor hebt der Aussteller die hohe Stabilität der Maschine sowie das durchgängige Motor-Spindel-Konzept, die auch für anspruchsvolle Bearbeitungsaufgaben gedacht sind, wie es weiter heißt. Auf der AMB 2024 könne die Besucher dazu die Live-Zerspanung eines anspruchsvollen Futterteils aus der Luftfahrtindustrie erleben. Das Werkstück ist 150 Millimeter lang und hat einen Durchmesser von 300 Millimeter. An der M50 Millturn / 3000 mm zeigt WFL die Live-Bearbeitung eines Power Generation Shaft und die Bearbeitung von Turbinenschaufeln sowie von Tannenbaum- und Generatorwellenprofilen. Das Demo-Werkstück misst 600 Millimeter im Durchmesser und ist 2.355 Millimeter lang, wie es dazu heißt.

WFL zeigt produktive Futterteilherstellung

In Stuttgart können die Besucher aber auch das Quick Change System mittels eines Exponats erleben. Dieses automatische Schnellwechselsystem sei die neue WFL-Antwort auf Fragen zur horizontalen Komplettbearbeitung von Futterteilen. Die Basis bildet ein sehr präzises und völlig variables Spannsystem. Je nach Bedarf können Spannmittel, wie Paletten, Futter, Spanndorne und gegebenenfalls Stirnmitnehmer, zwischen Maschine, Aufspannvorrichtung und Zwischenlagern vollkommen automatisiert gewechselt werden. Das Aufspannen und Ausrichten des Werkstückes auf der Spannpalette erfolgt dabei auf einem vertikalen externen Aufspanntisch beziehungsweise auf einer Rüststation. Letztere ist in Form einer stabilen und sehr wiederholgenauen Kurzkegelaufnahme ausgeführt. So ist das System mit der identischen Schnittstelle, wie jener des Spindelkastens, ausgestattet. Das Wechseln der Spannmittel (inklusive Werkstück) ist automatisch möglich. Alternativ könnten beim Einsatz von Spannfuttern die Werkstücke mithilfe eines Roboters direkt ins Futter gewechselt und die Werkstücke auf die Gegenspindel übergeben werden. Dann gelinge eine vollständige 6-Seiten-Bearbeitung. Am Beispiel einer M80 Millturn wird der Vorteil des schnellen und vor allem präzisen Wechsels der Vorrichtungen inklusive Werkstück in der Maschine demonstriert.

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WFL kann mit mobilen Robotern umgehen

Ein Highlight, wie WFL betont, ist die Demonstration eines mobilen Roboters, der auf einem FTF (Fahrerlosem Transportfahrzeug) aufgebaut ist. Präsentiert wird die Aufnahme von Futterteilen und Werkzeugen aus dem Warehouse sowie die Ablage derselben auf dem FTF. Anschließend fährt der mobile Roboter zur Maschine und scannt mithilfe einer Kamera den QR-Code, um seine exakte Position zu vermessen. Werkstück und Werkzeug werden danach ein- und wieder ausgewechselt. Für Werkzeuge stehen ein HSK-63 Greifer sowie ein Baruffaldi-Revolver mit Eppinger-Quicklock-Werkzeugspann-System, zum automatischen Werkzeugwechsel am Revolver zur Verfügung. Der mobile Roboter benötigt außerdem weder Kabel noch menschliche Führung. Ein weiterer wichtiger Vorteil sei, dass die Roboter Hindernissen ausweichen könnten und damit auch in Hallen einsetzbar seien, deren Einrichtung sich immer wieder verändere und in denen auch andere Maschinen nebst Personen unterwegs seien. Sensoren gewährleisten dabei, dass die mobilen Roboter sicher und effizient zwischen Standorten navigieren und mit Personen, Staplern und anderen Materialtransportgeräten interagieren können.

Noch ein mobiles Robotersystem ist mit dabei

Durch „intelligente“ Software, die WFL mit den entsprechenden Automationssystemen kombiniert, können nicht nur Werkstücke be- und entladen werden, sondern Bearbeitungsmaschinen auch vollautomatisch mit Werkzeugen und Spannmitteln versorgt werden. Der WFL-Partner Frai präsentiert bei dieser Gelegenheit sein mobiles Robotersystem „mobileCELL“, das genau diesen Trend zu verfolgen hilft. Das Konzept ermögliche verschiedenste Ausbaustufen und bietee damit auch größtmögliche Zukunftssicherheit.

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