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Werkzeugmaschinen-Design

Wie Design die Bedienung von Werkzeugmaschinen erleichtert

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Gutes Design bietet dem Bediener Orientierung an der Werkzeugmaschine

Eine Orientierung mittels eines intelligenten Designs helfe dem Anwender, ohne lange Einarbeitung klar zu signalisieren, wo er an der Maschine arbeite und wo der eigentliche Prozess stattfinde. „Wie bei einem modernen Automotor kann man die Handlungen des Anwenders selektieren und autonom steuern. Hier zeigt eine gestaltete Abdeckung deutlich, wo beispielsweise nur noch Öl und Wasser zugegeben werden kann und darf. Alle übrigen Optionen werden gestalterisch ausgeblendet“, sagt Wichmann. Dies ist auch zu sehen am neuen Design der Koordinatenmessmaschinen der Wenzel-Group, welches von Kaikai entwickelt wurde. „Dabei wird dem Anwender der Mess- und Arbeitsbereich über mehrere Elemente und Details aufgezeigt. Der Flap an den Verzahnungsmessmaschinen ist eine zum Anwender hin geneigte fünfte Fläche, die dazu einlädt, sich zu nähern, und den Arbeitsbereich andeutet“, so Wichmann. Unterstrichen werde dies durch den CI-Cut-out. Ein sich an allen neu gestalteten Produkten der Wenzel-Group immer wiederholendes Element in der Konzernfarbe des Unternehmens. Dieser Cut-out kennzeichnet den Bereich, in dem die Messung stattfindet. „Unabhängig von der Größe der jeweiligen Maschine, stellt dieser Cut-out immer das Herzstück, die präzise Messung, dar und erhält somit eine Doppelfunktion: die Prägung eines Wiedererkennungsmerkmals, also die Kommunikation der Marke, sowie eine klare Orientierung für den Anwender“, erklärt Christian Jaeger, Creative Director und geschäftsführender Gesellschafter von The Kaikai Company.

Effektivität der Bearbeitung wird über den Anwender geprägt

Doch die Komplexität bezieht sich laut Wichmann nicht nur auf die Maschinen selbst, sondern auch auf das Produktionsumfeld: „Um den Anforderungen eines globalen Kundenkreises und den entsprechenden Werksvorschriften gerecht zu werden, gestaltet der Systemanbieter MAG das Design seiner Maschinen und Systeme flexibel. Mit dem zur EMO angekündigten Design-Body-Kit bietet MAG Raum für spezifische Anforderungen.“ Der Kunde kann sich dabei für oder gegen die Designoption entscheiden, das Design-Kit ist offen für die jeweiligen Farbvorschriften, Automationsschnittstellen und Ähnliches. „Wichtig ist hier auch, auf die vielzähligen Zusatzfunktionen und Analysemöglichkeiten, die eine Bearbeitung effektiver machen, einzugehen. Denn diese Effektivität wird immer über den Anwender geprägt“, erklärt der Designer. Um den Bedienern die zunehmende Arbeit zu erleichtern, bedarf es laut Wichmann neuer, ergonomischer Lösungen und er kündigt an: „MAG wird hier ein neues Bedienpultkonzept vorstellen, das auf vermehrte Anforderungen hinsichtlich Simulation, CAM sowie die Anbindung an die Produktions- und Ressourcenplanung oder Trainingssoftware eingeht.“

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