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Zahnimplantate werden aus verschiedenen Werkstoffen hergestellt – meist aus Titan, Gold oder Zirkonoxid-X-Pert: Schicht ZrN. Früher haben die Hersteller fast ausschließlich auf Keramik als ultraharten Werkstoff gesetzt. Seit Ende der 80er Jahre ist man jedoch von diesem wegen seiner ungünstigen Materialeigenschaften abgekommen. Doch mit dem Z-Lock von Z-Systems, einem Anbieter von metallfreien Zirkonimplantaten, erleben die Keramikimplantate eine Renaissance. Diese Keramikimplantate bestehen aus einer hochfesten Zirkoniumoxid-Keramik, die eine hohe Bruchstabilität aufweist.
In der Praxis haben sich aber vor allem Zahnimplantate aus dem als biokompatibel geltenden Titan durchgesetzt. Das Perio-Type-X-Pert-Implantat ist zusätzlich mit einer einzigartigen Perio-Coat-Beschichtung ausgestattet. Diese besteht aus Titanoxid, dotiert mit Calcium und Phosphat.
Perio-Coat-Oberfläche optimiert das Knochenwachstum
Damit ein Implantat schonend einheilt und stabil im Kiefer verankert ist, muss der Knochen einwachsen. In Fachkreisen spricht man hier von Osseointegration. Die Perio-Coat-Oberfläche optimiert das Knochenwachstum. Das Perio-Type-X-Pert-Implantat verfügt an der Schnittstelle zwischen Implantat und Aufbau über die innovative Zirkonnitridbeschichtung.
Diese fördert die Anlagerung des Zahnfleisches an das Implantat. Damit wird die sogenannte Periimplantitis, eine Anlagerung von Bakterien am Zahnfleichsaum und damit einhergehend eine Entzündung, verhindert oder zumindest verringert. „Diese von Clinical House und dem Fraunhofer-Institut für Oberflächentechnologie in Braunschweig entwickelte Beschichtung ist bis jetzt einzigartig in der dentalen Implantologie“, konstatiert Gieselmann.
Bei Clinical House durchlaufen die Perio-Type-Implantate eine simulierte 15-jährige Dauerkaubelastung. „Die Implantate“, so Gieselmann, „haben in Dauerlastversuchen gezeigt, dass beispielsweise stegförmige Implantatschultern in Kombination mit einem verlängerten innen liegenden Oktagon (Achteck) eine optimale Kraftübertragung gewährleisten.“ Damit werden die sogenannten Mikrobewegungen reduziert und die Stabilität der Implantat-Abutment-Verbindung gesteigert.
Implantathersteller wie Clinical House und andere sind TÜV- beziehungsweise DQS-zertifiziert und müssen ihre Produkte nach ISO 13485 und dem Medizinproduktegesetz herstellen.
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