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Reinigung der Bauteile im Takt der Bearbeitungsmaschine
Die Anlage ermöglicht eine direkte Anbindung an den Fertigungsprozess. Dazu wird die Bauteilzufuhr mit der Bearbeitungsmaschine getaktet und dadurch eine Stauung oder Oberflächenbeschädigung beim Beladen verhindert. Die Reinigungsanlage ist für große Stückzahlen und längere Taktzeiten prädestiniert. Taktzeiten bis hinab zu 3 s können problemlos eingehalten werden. Je nach Maschinengröße stehen mehrere Schleuderteller zum Beladen zur Verfügung.
Schleuderteller lässt sich Bauteilgeometrie anpassen
Der Schleuderteller, der sich an die Bauteilgeometrie anpassen lässt, wird mit den zu reinigenden Teilen bestückt (Bild 3). Sind alle Plätze des Schleudertellers belegt, rotiert der Schwenktisch und führt den Teller der Schleuderkammer zu. In der Kammer werden die Bauteile mit 5000 min–1 geschleudert. Die dabei erzeugten Fliehkräfte befreien die Bauteiloberflächen von Bearbeitungs- und Ölrückständen.
Das Trockenverfahren eignet sich besonders bei Bauteilen, bei denen kein Reinheitsgrad von 100 % gefordert, sondern ein Restölfilm als Korrosionsschutz gewünscht wird. Weil dabei die Funktionalität ausschlaggebend ist, kann es als eine optimale Reinigungstechnik angesehen werden: In vielen Fällen ist eine Zwischenreinigung nicht nur ausreichend, sondern erforderlich, um die Teile durch Transport und Liegezeiten vor Korrosion zu schützen. Mit dem Schleuderverfahren sind die Teile so sauber wie nötig und werden dennoch ausreichend konserviert.
Bauteilgerechte Reinigung erhöht Wirtschaftlichkeit
Weil aufgrund der verbleibenden Restölanhaftung der noch oft manuelle, nachgelagerte Arbeitsschritt zur Bauteilkonservierung entfällt, werden Kosten eingespart. Des Weiteren führt der Wegfall von Wege- und Liegezeiten, die für zentrale Reinigungsanlagen typisch sind, zu einer nicht zu vernachlässigenden Effizienzsteigerung.
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