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Die Bauteile werden automatisch aus der Zentrifugalanlage abgeführt und zur Weiterbearbeitung verpackt. Weil die Reinigung ohne Wasser und Chemikalien auskommt, entfallen weitere kostenintensive Prozessschritte: die Trennung der Schmutzstoffe von der Reinigungsflüssigkeit, das Zudosieren von Reinigungschemikalien und die Abfallentsorgung. Die abgeschleuderten Kühlschmierstoffe auf Öl- oder Emulsionsbasis können im Fertigungsprozess wiederverwendet werden.
Zwischenreinigung in der Zerspanung
Die Anlage kommt beispielsweise bei der AWS M. Schauber GmbH, Wellendingen bei Rottweil zur Anwendung. Dort werden Achsen, Wellen und Spindeln hergestellt. Basis dafür ist eine spanende Präzisionsfertigung: Drehen, Fräsen, Rollen, Tieflochbohren, Geradverzahnen, Schneckenfräsen, Gewinde- und Schneckenschleifen, Zentrumschleifen, Rundschleifen, Polygon-Exzenterschleifen, Kegelschleifen und Innenschleifen.
Zur Einhaltung der Maßhaltigkeit ist eine thermische Stabilisierung der Fertigungsmaschinen erforderlich. Das setzt unter anderem eine Kühlung der Schmierstoffe und des Hydrauliköls voraus. Das Ergebnis ist eine Reduzierung der Temperaturtoleranz auf ±2 °C. Zwischen diesen Fertigungsprozessen werden die Teile gereinigt – nach dem Motto: So sauber wie nötig, so wirtschaftlich wie möglich.
Ralf Ott ist Geschäftsführer von OSK Ott Sonderkonstruktionen und Prototypenbau in 78628 Rottweil.
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