Jetzt geht`s auch um die Wurst!

Das Schneiden von Wurst ist zum Wohle vieler enthüllt

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Wursterkenntnisse machen chirurgische Eingriffe sicherer

Was dabei im Detail vor sich geht, zeigen dann die Computermodelle. Es gilt dabei zu beantworten, wie Reibungskräfte das Schneiden solcher weichen Materialien beeinflussen, wie lange die Klinge das Material verformt und wann genau der Prozess des Aufschneidens startet, wie es weiter heißt. Diese Simulationen zeigten dann nicht nur Lebensmittelherstellern, wie sie ihre Verfahren verbessern könnten und welche Klingen sie wie genau einsetzen sollten, um das beste Ergebnis zu erzielen. Denn sie können auch Chirurgen die Arbeit erleichtern und dabei Operationen erheblich sicherer machen. Denn es schneiden die Ärzte per Skalpell doch durch sehr unterschiedliche Schichten – angefangen von der Haut bis zu Bindegewebe – bis sie am Zielbereich sind. Dabei soll der Schnitt möglichst sanft sein und wenige Verletzungen verursachen, die dann auch relativ rasch wieder heilen können. Trotzdem beschädige man dabei leicht Adern. Und das austretende Blut unterbricht dann den Kontakt zwischen Skalpell und Gewebe. Deshalb wärmen Chirurgen ihre Klingen ein wenig an, wodurch die Blutung schneller gestillt wird, um nur kurz unterbrochen zu werden. Zusätzlich hat ein Skalpell aber auch winzig kleine Löcher, die so die Oberfläche verkleinern und das Risiko verringern, dass die Klinge stecken bleibt. So ausgefeilt und ausgelutscht diese Techniken auch erscheinen, so lassen sie sich mit den Experimenten an der FAU an weichen Materialien und mithilfe der Computersimulationen doch weiter verbessern, betonen die Forscher. Dann kann auch ein früherer Patient schnellstmöglich wieder in die Bratwurst beißen ...

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