Elektrostatische Entladungen vermeiden

Worauf es in einer EPA-Schutzzone ankommt

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Damit dies nicht vorkommt, unterstützen unabhängige Institute wie die ESD-Akademie Unternehmen bei der Auswahl von unbedenklichen Sitzgelegenheiten für eine EPA. Nach umfangreichen Prüfungen im eigenen Labor vergibt die Akademie Produktzertifikate, die umfassende ESD-Konformität gemäß der geltenden Normen bestätigen. Dieses objektive Qualitätskriterium für die Ausstattung von ESD-Schutzzonen garantiert, dass die zertifizierten Arbeitsstühle wie beispielsweise der Tec profile (IS 20231) oder der Tec classic (IS 20891) von Dauphin elektrostatische Ladungen zuverlässig ableiten und die hohen Sicherheitsansprüche in EPA-Bereichen erfüllen. Den Nachweis und einen detaillierten Prüfbericht liefert der Hersteller mit den Stühlen aus. Dadurch können ESD-Koordinatoren und andere Verantwortliche im Unternehmen relevante Grenzwerte etwa bei Ableitwiederständen stets nachvollziehen und überprüfen. Eine eindeutige Kennzeichnung mit dem EPA-Label sorgt zudem dafür, dass die speziellen ESD-Stühle oder austauschbare Komponenten nicht verwechselt werden. Daneben sollte auch die Bedienungsanleitung mit wichtigen Hinweisen zu Reinigung und Pflege jederzeit griffbereit sein. Denn nur auf diese Weise können die Verantwortlichen gewährleisten, dass die ESD-Sicherheit über die gesamte Produktlebensdauer erhalten bleibt. Komplettiert wird eine umfassende Personenerdung in der EPA durch ableitfähige ESD-Schutzkleidung: Schuhe, Handschuhe sowie ein Arbeitsanzug oder Arbeitskittel, der ungeeignete Kleidung bedeckt.

ESD-konform und körpergerecht

Sind die grundlegenden Sicherheitsanforderungen in der EPA erfüllt – keine unkontrollierten Entladungen auf Oberflächen und sichere Personenerdung – müssen die Verantwortlichen dafür sorgen, dass auch die weiteren Möbel, Ausstattungselemente und Arbeitsmittel umfassenden ESD-Schutz bieten. Ob Schrank oder Arbeitsplatzleuchte: Alle Arbeitsplatzkomponenten sollten elektrostatische Ladungen zuverlässig ableiten. Wenn dies nicht immer möglich ist, beispielsweise, weil ein Mitarbeiter für bestimmte Aufgaben einen Bildschirm benötigt, sollte er auf einen ausreichenden Abstand von mindestens 30 Zentimetern zwischen diesem und ESD-gefährdeten Bauteilen achten. Dies gelingt mithilfe eines schwenkbaren Monitorarms.

Moderne ESD-Arbeitsplätze sollten nicht nur Ladungen sicher ableiten, sondern auch dazu beitragen, dass die dort arbeitenden Menschen dauerhaft leistungsfähig bleiben. Besondere Bedeutung kommt dabei ergonomischen Sitzgelegenheiten zu. Ein ESD-Stuhl mit geeigneter Sitzmechanik unterstützt den arbeitenden Menschen bei einem körpergerechten Sitzen. Dabei nähert sich die Wirbelsäule ihrer natürlichen Doppel-S-Form, die sich im Stehen und Gehen zeigt. Das beugt Verspannungen und der Volkskrankheit Rückenleiden vor. Der ESD-Stuhl Tec profile von Dauphin fördert mit einer negativ nach vorn geneigten Sitzfläche das rückengerechte Sitzen. Durch die Neigung öffnet sich der Beckenwinkel des Sitzenden und die Wirbelsäule kommt automatisch ihrer Idealform nahe. Daher tragen der Tec profile sowie weitere Arbeitsstühle von Dauphin das Gütesiegel „geprüft & empfohlen“ der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V. Das Qualitätszeichen bescheinigt, dass es sich um besonders rückengerechte Sitzmöbel handelt. Ideal für den zeitgemäßen ESD-Arbeitsplatz sind Produkte, deren hohe Qualität sowohl ESD-Akademie als auch AGR bescheinigen: Wie der Arbeitsstuhl Tec profile verbinden sie umfassenden ESD- Schutz mit ergonomischer Qualität.

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